Großbrand in Lagerhalle: 120 Einsatzkräfte kämpfen gegen Flammen

Von: red
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Großbrand Stolberg
Mehr als 120 Einsatzkräfte der Feuerwehr versuchten das Feuer in den Griff zu kriegen. Foto: Feuerwehr
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An der Lagerhalle gab es eine starke Rauchentwicklung. Foto: psm Foto: psm
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Über 120 Einsätzekräfte waren im Einsatz. Foto: psm

Stolberg. Seit Mittwochmorgen brennt eine Lagerhalle an der Zweifaller Straße in Stolberg. Die Einsatzkräfte sind noch voraussichtlich mehrere Stunden im Einsatz, die vielbefahrene Straße ist für die Dauer der Arbeiten gesperrt.

Aus Richtung Stolberg kommend wird der Verkehr über die Straße Bernhardshammer abgeleitet. Von Südosten her ist die Straße ab dem Nachtigällchen gesperrt. Für den Lkw-Verkehr bringt das erhebliche Schwierigkeiten mit sich.

Gegen 7.55 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert, wie Feuerwehrsprecher Michael Konrads erklärt. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass eine alte Bruchsteinhalle in Brand stand. Wie mittlerweile bekannt wurde, hatte zunächst ein weißer Lieferwagen, der auf dem Hof stand, Feuer gefangen.

Der Brand hat dann auf das angrenzende Gebäude übergegriffen. Das Gebäude gehört zu einem ehemaligen landwirtschaftlichen Betrieb einer Stolberger Familie. Die Rauchentwicklung war stark. Noch Stunden hängt der Brandgeruch im Tal.

Mehr als 120 Einsatzkräfte waren im Einsatz, um ein Übergreifen auf die angrenzenden Gebäude zu verhindern. Nach ersten Informationen der Feuerwehr befanden sich in der alten Scheune vor allem Werkzeuge, Kartons und Umzugsdecken. Die Feuerwehr will jetzt das Dach der Lagerhalle von einem Bagger aufreißen lassen, um den Brandherd besser löschen zu können.

Auch Spezialkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) sind an der Aktion beteiligt, um die Zwischendecke abzustützen und einen kompletten Einsturz des Gebäudes zu verhindern. Die Stolberger Feuerwehr hatte noch am Morgen vorsorglich sowohl die Luft als auch die angrenzenden Gewässer auf Schadstoffe untersucht.

Schnell war klar: Für die Bevölkerung und auch für die Umwelt sei kein Schaden entstanden, erklärt Sprecher Michael Konrads.

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