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Grenzlandzupforchester fasziniert mit Auftritt in Finkenbergkirche

Von: mlo
Letzte Aktualisierung:
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Das Grenzlandzupforchester mit Marion Mennicken (Blockflöte) und Gunther Antensteiner laufen viele Zuhörer eröffnen in der Begeisterung der wortfreien Zugaben. Foto: M.L. Otten

Stolberg. Einen vollen Erfolg kann Gunther Antensteiner mit seinem Internationalen Konzertzyklus auf dem Finkenberg für sich verbuchen, denn das Eröffnungskonzert vom Grenzlandzupforchester aus Aachen unter Leitung von Josef Wieland und ihm bescherte den Zuhörern in der gut besuchten Finkenbergkirche einen außergewöhnlichen und kurzweiligen Nachmittag.

Schon im Eingangsstück „Kirchenmusik“ vom Zeitgenossen Fritz Pilsl beeindruckten die Zupfmusiker die Zuhörer durch Präzision und akzentuiertes Spiel. Ihren eigenen Charme versprühten die „Fünf Villanellen“ aus dem 16. Jahrhundert von Giacomo Gorzani.

Unterstützt durch Marion Mennicken auf der Blockflöte begaben sich die Musiker auf eine farbenprächtige musikalische Reise durch die Renaissance. Und auch die in vier Sätzen aufgeführte „Abendmusik“ von Kurt Schwaen und das einsätzige „Quartett A-Dur“ von Francesco G. Giuliani fanden ihre Anhänger.

In Höchstform

Das Paradestück war allerdings die „Sinfonia Concertante für Orgel und Zupforchester“ von Johann F. Edelmann in der Bearbeitung von Siegfried Behrend. Das Orchester war trotz krankheitsbedingter Ausfälle in Höchstform und harmonierte bestens mit der Orgel, so dass das Stück für die Zuhörer ein Erlebnis war.

Souverän dargeboten

Zuvor wartete Antensteiner mit einer Orgelsonate von Felix Mendelssohn-Bartholdy auf, die er, wie man es von ihm gewohnt ist, souverän darbot. Im September 2015 stellte sich das Grenzlandzupf-Orchester den Herausforderungen des Landesorchesterwettbewerb NRW und erhielt die höchstmögliche Auszeichnung „mit hervorragendem Erfolg teilgenommen“.

Aus diesem Programm spielten sie das Werk „Music for play“ von dem italienischen Komponisten Claudio Mandonico (Jahrgang 1957). Frei übersetzt heißt das Stück „Musik zum Vergnügen“. Das war es in der Tat, und dazu trug nicht zuletzt auch der Solist auf dem Xyolophon, der Sohn der Flötistin, Manuel Mennicken, bei.

Allerdings hatte er erst im letzten Satz seinen großen Auftritt des Sohnes. Die Begeisterung der Zuhörer in der Finkenbergkirche war derart groß, dass dann die Sätze 2 („Canzona“) und 3 („Ritmico“) als Zugaben wiederholt werden mussten.

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