Grenzlandtheater: „Das Jahr des magischen Denkens“

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Gundi-Anna Schick spielt die Rolle der Joan, die sich von jetzt auf gleich in einer unbegreiflichen Situation wiederfindet und ein buntes Arsenal an Bewältigungsstrategien ausprobiert. Die Regie hat Uwe Brandt. Foto: Grenzlandtheater/Kerstin Brandt

Stolberg. Das Grenzlandtheater Aachen gastiert in dieser Woche mit einem Schauspiel von Joan Didion „Das Jahr magischen Denkens“ wieder in der Kupferstadt Stolberg.

Zum Inhalt: Das Schriftstellerehepaar Joan Didion und John Dunne kehrt vom Besuch der Intensivstation zurück, auf der ihre Tochter mit einer lebensbedrohlichen Lungenentzündung liegt. Mitten im Gespräch, während seine Frau gerade das Essen vorbereitet, stirbt John an einem Herzinfarkt. 40 Jahre einer engen Lebens- und Arbeitsbeziehung sind vorbei. Um zu überleben, beginnt Didion nach neunmonatigem Schockzustand wieder zu schreiben. Sie versucht, das Unbegreifliche zu begreifen … Mit schonungsloser Offenheit, unsentimental, selbstkritisch, sogar selbstironisch schildert die Autorin die verschiedenen Verdrängungsstrategien, ihre Sucht „alles im Griff zu haben“, die „magischen Tricks“, die sie anwendet, um der unumstößlichen Tatsache zu entgehen.

Aufgeführt wird das Stück am Mittwoch, 6., und Donnerstag, 7. Juli, jeweils um 20 Uhr, im Kulturzentrum Frankental, Frankentalstraße 3. Tickets sind erhältlich unter Telefon 0241/4746111.

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