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„Gregorianika“ erweckt mit brillanten Stimmen Begeisterung

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Stolberg. Nach den großen SWR- und ORF-Produktionen ist die neue Tour Cantabile 2014 von „Gregorianika“ in Stolberg zu sehen. Gregorianika braucht keine aufwendige Licht- und Lasershow, keinen dramatischen effektvollen Auftritt. Gregorianika erweckt die Begeisterung beim Publikum schon einzig und allein durch die Brillanz der unverwechselbaren Stimmen.

Oft kopiert und nie erreicht: Wenn dieser Chor zu singen beginnt, fühlt man sich unweigerlich zurückversetzt in das Mittelalter. Mit dem aktuellen Programm der Cantabile-Tour wird das mystische Mittelalter in die heutige Gegenwart gehoben. Eine Verschmelzung, die eine ergreifende Klangschönheit präsentiert – Gregorianika lässt das Publikum diese Intensität aus längst vergangenen Zeiten erleben.

Das A-cappella-Konzert der neuen Tour „Cantabile“ findet am Donnerstag, 6. Februar, 19.30 Uhr, im Zinkhütter Hof statt. Eintrittskarten gibt es in allen Geschäftsstellen des Zeitungsverlags, außerdem bei der Stolberg-Touristik und in der Bücherstube am Rathaus sowie online auf www.reservix.de. Für Kurzentschlossene gibt es auch ein Kartenkontingent an der Abendkasse.

Das Konzert

Eine mystische Stimmung liegt in der Luft. Vor dem Publikum stehen sieben Männer in schlichten Mönchskutten, die Gesichter noch unter den Kapuzen verborgen. Lediglich das Rascheln der Gewänder ist zu hören. Wenn der Chor zu singen beginnt, fühlt man sich unweigerlich zurückversetzt ins Mittelalter. Gewaltig und kraftvoll erklingen die Stimmen und verursachen Gänsehaut bei den Zuhörern.

Geprägt durch die tiefe Spiritualität und den makellosen Klang zeigt der Chor, dass die klassische Gregorianik bis heute nichts an ihrer Faszination verloren hat. Die betont schlichte Präsentation in Verbindung mit der mystischen Atmosphäre entführt den Zuhörer in längst vergangene Zeiten.

Mit dem aktuellen Cantabile-Tour-Programm wird der stilprägende Brückenschlag vom Mittelalter in die Gegenwart vollzogen, und der Chor stellt erneut seine einzigartige Wandlungsfähigkeit unter Beweis: von klassischen Chorälen wie dem berührenden „Ameno“ bis hin zu den beliebten eigenen Kompositionen. Die Künstler verzaubern mit enormer Stimmgewalt und überraschen mit vielen neuen Beiträgen, die so bisher nicht zu hören waren.

Der Chor

Im Jahr 2002 fanden sich am Konservatorium von Lemberg, Ukraine, sieben Männer zusammen, um sich einer gemeinsamen Leidenschaft zu widmen: dem gregorianischem Chorgesang. Dieser stellt im Ursprung das gesungene Wort Gottes als einstimmigen liturgischen Gesang der römisch-katholischen Kirche in lateinischer Sprache dar.

Bestand das Programm anfänglich aus reiner Gregorianik des frühen Mittelalters, vollzog sich schon bald eine musikalische Entwicklung, die Gregorianika heute so einzigartig macht. Neben typischen einstimmigen Chorälen wurde das Programm um mehrstimmige Stücke erweitert, die die Präzision und Stimmgewalt des Chores eindrucksvoll dokumentieren. Der Chor zeigt wie Gregorianik heute klingen kann – authentisch und modern.

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