Stolberg - Goethe-Gymnasiasten sehnen sich nach der Mensa

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Goethe-Gymnasiasten sehnen sich nach der Mensa

Von: gro
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Die Konturen werden allmählich deutlicher: Bis Oktober, so der aktuelle Planungsstand, soll die Mensa des Goethe-Gymnasiums samt Arbeits- und Aufenthaltsräumen fertiggestellt werden. Foto: M. Grobusch

Stolberg. Es riecht nach Essen in den Fluren und den Klassenräumen. Ab und zu hört man das Klappern von Besteck. Und auf dem Boden stehen Kisten mit schmutzigem Geschirr. Es ist Mittagszeit im Stolberger Goethe-Gymnasium.

Und damit auch Essenszeit. Seit anderthalb Jahren gibt es in der Schule den gebundenen Ganztagsunterricht. Auf die entsprechenden Räumlichkeiten warten die Gymnasiasten aber immer noch.

Im Oktober soll die derzeit im Bau befindliche Mensa endlich fertig werden. Dann soll es vorbei sein mit den notdürftigen Regelungen, die viele Betroffene als „unhaltbar” bezeichnen. Nicht nur die Mensa wird sehnsüchtig herbeigesehnt. Auch die dort angrenzenden Aufenthalts- und Arbeitsräume halten die Schüler für die Zukunft für unentbehrlich. Denn den überwiegenden Teil der Pause müssen sie draußen verbringen, weil es bis dato keine Räumlichkeiten gibt.

Die Probleme sind vielfältig. Ein warmes Mittagessen gibt es zurzeit nur für die fünften und sechsten Klassen, weil sie im gebundenen Ganztag sind. Den Jahrgangsstufen sieben bis 13 bleibt nur die Nutzung eines Bäckerei-Lieferservices. Die Alternativen auf der Liester sind rar gesät. Einen Imbiss und ein chinesisches Restaurant steuern die Gymnasiasten schon mal an. Im Vergleich zu einem Mensa-Essen ist das aufwändig und teuer.

Mit der Eröffnung der Mensa werden sich die Zustände - endlich - ändern. Und zwar grundlegend. Dann sollen Schüler aller Klassen ein Mittagessen angeboten bekommen. Neben den klassischen Wahlmenüs wird es auch einen „Snack-Bereich” geben. Und die verbleibende Zeit bis zur nächsten Unterrichtsstunde können die Gymnasiasten in den neuen Aufenthaltsräumen verbringen.
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