Stolberg - Glashütter Weiher: Fußballspielen und Lauftraining bald für alle möglich?

Glashütter Weiher: Fußballspielen und Lauftraining bald für alle möglich?

Von: se
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Könnte ab Frühjahr auch für Kinder und Jugendliche geöffnet werden, die nicht Vereinen angehören: die Sportanlagen am Glashütter Weiher.

Stolberg. Das Stadion Glashütter Weiher könnte bald das Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche in Stolberg um einen Standort erweitern. Zumindest wird die Öffnung in der kommenden Woche im Ausschuss für Schule, Kultur, Sport und Tourismus (ASKST) diskutiert.

„Gerade im Einzugsbereich rund um das Stadion Glashütter Weiher wohnen viele Kinder und Jugendliche, für die eine Mitgliedschaft in einem Verein aus den verschiedensten Gründen bisher nicht in Frage gekommen ist. Mit der Öffnung bieten wir ihnen die Möglichkeit zum Fußballspielen oder auch einfach nur zum Lauftraining auf einem Sportplatz oder auf einer Laufbahn“, sagt Stolberg Erster Beigeordneter Robert Voigtsberger.

Im Stadion Glashütter Weiher findet regelmäßig Schulsport statt. Außerdem trainiert und spielt dort der FC Stolberg. Genutzt wird die Sportstätte auch von der Leichtathletikgemeinschaft und für die Vorbereitung und Abnahme der Sportabzeichen durch den Stadtsportverband. Auch Veranstaltungen und gesonderte Trainingseinheiten finden dort statt.

Gegenüber dem Vorhaben der Verwaltung seien alle Beteiligten positiv eingestellt. Jedoch gibt es einige Bedingungen, die bei der Öffnung der Sportanlage berücksichtigt werden sollten. So soll der Vereinssport Priorität haben und in seinem Ablauf nicht behindert werden. Zudem sollen die Vereinsvertreter weisungsbefugt sein, sie übernehmen allerdings keine Aufsichtspflicht für vereinsfremde Kinder und Jugendliche. Geöffnet werden soll die Sportanlage für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre von montags bis freitags von 15 bis 19 Uhr.

„Natürlich hoffen wir auf den Synergieeffekt, dass sich diese Kinder und Jugendliche für den jeweiligen Sport begeistern und auf das vorhandene Angebot eines Vereins zurückgreifen“, so Voigtsberger.

In einem zweiten Schritt wolle man außerdem mit den Vereinen sprechen, die die Sportanlagen als so genanntes wirtschaftliches Vereinseigentum übernommen haben, um zu klären, ob diese bereit seien ihre Kunstrasenplätze ebenfalls für Kinder und Jugendliche zu öffnen. Dies geschehe allerdings auf einer freiwilligen Basis. Als Anreiz für die Öffnung bietet die Verwaltung an, die Kosten für die jährliche Pflege der Kunstrasenplätze zu übernehmen.

Stimmen die Mitglieder des ASKST dem Vorhaben in ihrer Sitzung am Mittwoch, 29. November, zu, könnte mit einer Umsetzung im Frühjahr 2018 gestartet werden.

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