Stolberg - Gesundheitstag im Zinkhütter Hof: Besucher lassen sich untersuchen

Gesundheitstag im Zinkhütter Hof: Besucher lassen sich untersuchen

Von: Christoph Hahn
Letzte Aktualisierung:
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An einer der verschiedenen Untersuchungsstationen konnten die Besucher des Gesundheitstages testen, wie es sich anfühlt, wenn man alt wird. Dieser Anzug simuliert die körperlichen Schwierigkeiten im Alter. Foto: C. Hahn
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Hygienisch rein? An dieser Station konnten sie Besucher testen lassen, ob sie ihre Hände auchc gründlich genug gewaschen haben. Foto: C. Hahn

Stolberg. Für viele Stolberger gab es keine Alternative: In Scharen strömten sie am Sonntag zum Gesundheitstag im Museum Zinkhütter Hof.

Schon bei ihrer Premiere wurde die Veranstaltung des Bethlehem-Gesundheitszentrums zu einem überragenden Erfolg – für die Organisatoren selbst, aber auch für die dazu geholten Aussteller, darunter Apotheker und Physiotherapeuten.

Wenn es um Gesundheit geht, dann erwacht in den Kupferstädtern der Wissensdurst. In der Hinsicht schnitt das Gesundheitszentrum in der Publikumsgunst besonders gut ab. Besonders an den Ständen, an dem sich die Besucher unter den interessierten Blicken der Umstehenden untersuchen lassen konnten, bildeten sich immer wieder lange Warteschlangen.

Eine Begutachtung der Schilddrüse mittels Ultraschall war sehr gefragt, aber auch das Bethlehem-Angebot zum Thema „Hygiene“. Die richtige Reinigung der Hände mit speziellen Flüssigkeiten führten die charmanten Expertinnen des Krankenhauses sehr überzeugend vor, und ebenso die Lampe, die dokumentierte, ob sich die Probanden die Regeln auch wirklich gut gereinigt hatten.

Eine weitere Botschaft: Wir arbeiten interdisziplinär. Darum stehen am Stand „Leben nach Krebs“ nicht nur Chirurgen und andere Fachärzte. Heiße Eisen werden keineswegs gemieden: Demenz etwa, ein Thema, das kaum jemand gerne an sich heranlässt.

Da zeigten die Leute vom Gesundheitszentrum, dass sie nicht nur über den neues Stand der Diagnostik Bescheid wissen. Wenn es sie auf die besondere Schwierigkeit des Umgangs mit Erkrankten angesprochen werden, zeigen die Mitarbeiter des Ausrichters, dass in ihrem Haus neben der fachlichen auch die menschliche Kompetenz kultiviert wird.

Frage um Frage prasselt auf die Fachleute am Infostand ein. Und sie begegnen auch der 1001. Frage mit der selben ungequälten Freundlichkeit. Dieser Gesundheitstag ist halt auch ein Ort der Begegnung.

An unterhaltenden Aspekten fehlt es im Zinkhütter Hof übrigens auch nicht. Im Bauch des Modells, an dem Passanten ihr chirurgisches Talent für Eingriffe in der sogenannten Schlüsselloch-Technik beweisen können, liegen lauter Gummibärchen.

Die Popcorn-Maschine im Obergeschoss kommt von Anfang bis Ende eigentlich nicht mehr zum Stehen. Ganz in der Nähe zaubert Clown Max – übrigens für einen guten Zweck.

Dann gibt es auch noch den Mann, der nicht nur als Mediziner, sondern auch als Unterhalter Qualitäten beweist und die Besucher mit immer neuen kleinen Talks in das Angebot des Gesundheitstages hineinführt: Der Aachener Arzt und Journalist Christian Hermanns holt immer wieder Beschicker der Veranstaltung an sein Mikrofon.

Erster Anlaufpunkt sind und bleiben jedoch die Hostessen, Mitarbeiterinnen des Veranstalters, die die zahlreich herbeiströmenden Besucher mit unerschütterlicher Freundlichkeit am Eingang in Empfang nehmen.

Rundherum zufrieden sind auch Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier und Bethlehem-Geschäftsführer Dirk Offermann, die zusammen die Gesundheitstage angeschoben haben. Der Rathaus-Chef blickt schon in die Zukunft: „Diese Veranstaltung ist darauf hin angelegt, dass es einen zweiten Gesundheitstag geben wird.“

Wann genau – das hält sich der Krankenhaus-Manager noch offen: „Egal, ob das in einem Jahr oder in zwei Jahren ist.“ Die Zielrichtung wird dabei die gleiche bleiben: „Es geht um Volkskrankheiten und es geht um Kenntnis.“

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