Geschäftszahlen: Aurubis-Produkte finden guten Absatz

Von: slg
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Der Konzern Aurubis, der in Stolberg rund 400 Mitarbeiter beschäftigt, ist mit den Geschäftszahlen zufrieden. Foto: S.-L. Gombert

Stolberg. Der Metallkonzern Aurubis, der in Stolberg seit 2002 an der Zweifaller Straße zwischen Prym un der Bleihütte vertreten ist, hat am Montag die Zahlen für die erste Hälfte des Geschäftsjahrs 2016/2017 vorgelegt. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Hamburg zeigt sich mit den Umsatzzahlen zufrieden.

Der Umsatz lag demnach in dem Zeitraum bei mehr als 5,4 Milliarden Euro, das sind 15 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Jürgen Jestrabek, Geschäftsführer am Standort Stolberg, hatte vor kurzem den Jahresumsatz für das Werk an der Vicht auf rund 250 Millionen Euro beziffert.

Einen Grund für das gute Ergebnis sieht der Konzern in den guten Rohstoffmärkten. Zu welchem Preis Aurubis seine Produkte, beispielsweise für die Automobil- oder Elektroindustrie, hängt stark davon ab, wie der Kupferpreis auf dem Weltmarkt liegt. Auch im Recyclingbereich, also auf dem Schrottmarkt, sei das Angebot an Altkupfer gut. „Das Ergebnis entspricht unseren Erwartungen. Die Schrottmärkte haben sich erheblich verbessert“, wird Jürgen Schachler, Vorstandsvorsitzender der Aktiengesellschaft, in einer Pressemitteilung zitiert.

„Wir liegen mit unseren Absatzzahlen in Stolberg im Unternehmenstrend“, sagt Jürgen Jestrabek. So sei der Umsatz bei Flachwalzprodukten, die hier an der Zweifaller Straße entstehen, um etwa fünf Prozent gestiegen. Auch im Bereich der Stranggussprodukte habe man zugelegt.

Das Stolberger Werk macht auch in Sachen Energieeffizienz von sich Reden: So wird am Donnerstag eine Delegation regionaler Unternehmen auf Initiative der Industrie- und Handelskammer Aurubis besuchen, um sich das Energiemanagement anzuschauen.

Kupfer gehört zu den energieintensivsten Materialien überhaupt, wenn es verarbeitet wird. Jestrabek erläutert: „Natürlich sind und bleiben wir ein energieintensiver Betrieb. Dennoch kann man viel einsparen.“ Viel Wert wird darauf gelegt, die Belegschaft ins Boot zu holen. Seit 2012 ist Aurubis zertifiziert und verfolgt Energiethemen systematisch. Ein Baustein ist der Blick auf die Infrastruktur. „Wir denken ganzheitlich. Energieprojekte kombinieren oft wir mit ohnehin anfallenden Umbau- oder Modernisierungsprojekten“, erklärt Jestrabek.

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