Stolberg - Gesamtschule: SPD fordert eine Elternbefragung

Gesamtschule: SPD fordert eine Elternbefragung

Von: gro
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Stolberg. Die Replik ließ nicht lange auf sich warten - und sie fiel sehr deutlich aus. Mit scharfen Worten hat die Stolberger SPD auf die neuerliche Ablehnung einer Gesamtschule, wie sie Axel Wirtz am Vortag zum Ausdruck gebracht hatte, reagiert.

„Es ist erschreckend, mit welcher Arroganz und Ignoranz der CDU-Landtagsabgeordnete den Willen vieler Eltern vom Tisch fegt”, erklärte die schulpolitische Sprecherin der Sozialdemokraten, Hanne Zakowski. „Niemand kann ernsthaft bestreiten, dass viele Eltern ihre Kinder in Nachbarkommunen anmelden, weil es in Stolberg keine Gesamtschule gibt”, so Zakowski weiter.

Um die Diskussion von der rein politischen auf eine faktische Ebene zu heben, plädiert die SPD für eine baldige Bedarfsabfrage in Stolberg. „Wir wollen den Willen der Eltern aufgreifen. Und wenn dieser Wille den Bedarf für eine Gesamtschule beinhaltet, werden wir für eine solche in Stolberg kämpfen.”

Keinesfalls, das betont Martin Peters, müsse in einem solchen Fall eine der bestehenden Schulen geschlossen werden. „Wir wollen ein additives Angebot. Und das frei werdende Gebäude der Gutenbergschule würde dazu eine passende Grundlage bieten”, betont der Stolberger Parteivorsitzende und Bundestagskandidat und ergänzt: „Die CDU beschäftigt sich nur mit Zahlen statt mit Inhalten. Und sie arbeitet mit einer populistischen Angstmache, wenn sie von drohenden Schulschließungen spricht.”

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