Gericke als Militärpfarrerin eingeführt

Von: Svenja Pesch
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Sie freut sich auf den neuen Wirkungsbereich: Militärpfarrerin Elcke Gericke wurde jetzt von Militärbischof Dr. Sigurd Rink in ihr neuesTelefonAmt eingeführt. Foto: Michael Jaspers

Stolberg/Aachen. Für Elke Gericke begann mit dem Gottesdienst zur Einführung als Militärpfarrerin ein völlig neuer Lebensabschnitt, in dem sie sicherlich so manche Herausforderung meistern muss. Militärdekan Reinhard Gorski begrüßte Gericke und die vielen Anwesenden in der Aachener Auferstehungskirche am Kupferofen und verlas feierlich die offizielle Urkunde anlässlich ihres Amtseintritts.

Mit jungen Menschen

Die gebürtige Wuppertalerin, die bis zu ihrer neuen Tätigkeit als Militärseelsorgerin zuletzt als Pfarrerin in der evangelischen Kirchengemeinde Stolberg gearbeitet hat, kümmert sich ab sofort um die Kasernen in den Standorten Aachen, Eschweiler, Geilenkirchen und Mechernich. Anders als bisher wird Gericke überwiegend mit vielen jungen Menschen zusammenarbeiten, die sich nicht selten in persönlichen Krisensituationen befinden.

Ohne Dienstweg

„Als Militärpfarrerin betreut sie vor allem Soldaten, die die Möglichkeit haben, mit all ihren Anliegen und Sorgen zu Frau Gericke zu kommen“, schilderte Roger Töpelmann, Pressesprecher des Militärbischofs Dr. Sigurd Rink, die Aufgaben. Zusätzlich habe Gericke Zugang zu allen Offizieren, ohne dabei den militärischen Dienstweg einhalten zu müssen, so Töpelmann weiter.

„Als Vertrauensperson wird sie in Zukunft Ansprechpartnerin für mehrere hundert Soldaten sein. „Wir sind der Meinung, dass Elke Wir sind der Meinung, dass Gericke genau die richtige Person für diese Aufgabe ist“, betonte Töpelmann und fügte hinzu: „Als neue Militärpfarrerin wird sie lebenskundliche Seminare für Soldaten in Aachen geben, in denen vor allem die ethische Auseinandersetzung mit dem Militärdienst im Vordergrund steht. Fragen, die sich mit dem Tod auseinandersetzen sind nur ein Beispiel. Die Soldaten sind oft monatelang von der Familie getrennt und erleben im Ausland teils traumatische Dinge. Der Weg zurück in den Alltag ist oftmals nicht ganz einfach.“

Aufgaben, die Elke Gericke gerne annimmt. Denn die christliche Nächstenliebe predigt sie nicht nur im Gottesdienst, sie praktiziert diese in allen Bereichen des Lebens. So hat sie noch vor wenigen Monaten als Mitglied des Stolberger Flüchtlingsdialogs die Vermittlung von Ehrenamtlichen koordiniert.

Auch ins Ausland

Doch auf einen zentralen Arbeitsort kann sie sich in ihrem neuen Amt nicht fokussieren. Bundeswehreinsätze im Ausland sind keine Seltenheit und werden auch von Gericke verlangt, die sich mitunter über mehrere Monate hinweg in Afghanistan oder anderen Krisenherden aufhalten wird.

Militärbischof Sigurd Rink wünschte Elke Gericke für ihr neues Tätigkeitsfeld alles Gute, viel Kraft und natürlich Gottes Segen.

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