Georg Wilbers bei Springprüfung auf erstem Platz

Von: Marie Luise Otten
Letzte Aktualisierung:
10611552.jpg
Der ambionierte Felix McCartney aus Großbritannien reitet seit Anfang 2015 für Helena Weinberg und Tim Stormanns. Bei der Springpferdeprüfung der Klasse A** belegte er mit seinem Pferd „Caccolina“ den dritten Platz.
10611571.jpg
Carolin, Johanna, Larissa und Hannah sind ganz stolz auf ihr Schleifenpony Sissi. Foto: M.L. Otten

Stolberg. Die Reitsportfans zog es zwischen Freitag und Sonntag zur Sportanlage auf Gut Hassenberg. Sie bekamen beim 54. Reit- und Springturnier des 1949 gegründeten Reitervereins Stolberg-Büsbach spannende Wettkämpfe zu sehen.

Wie gewohnt, hatten erfahrene Reiter der Dressur- und Springprüfungen Gelegenheit, ihr Pferd schön herzurichten und sich mit anderen Reitern zu messen. Man war in Büsbach auf alles vorbereitet. Der Reiterverein hatte da ganze Arbeit geleistet.

Neben dem Sport gab es reichlich Verpflegung für Gäste und Teilnehmer, so dass auch die Geselligkeit nicht zu kurz kam. Für den medizinischen Dienst standen Sascha Gerards und Marcel Krott bereit, für die Tiere die Praxis Dr. Hambücker und Tierarzt Dr. Adrian Magerfleisch.

Weite Anreise

Schon bei der Anfahrt in Richtung Gut Hassenberg zeigte der Parkplatz auf der gegenüberliegenden Wiese, dass die Teilnehmer nicht nur aus der Städteregion unterwegs waren. Fahrzeuge aus Düren, Bergheim, Weilerswist, Köln, Rhein-Erftkreis, Neuss, Remscheid, Kevelaer und aus dem benachbarten Ausland parkten auf dem Gelände. Die Ansager, Astrid Meyers und Peter Effenberg, sorgten über eine Lautsprechanlage für einen reibungslosen Ablauf des Turniers, indem sie die Nummern der Teilnehmer aufriefen, bei deren Einreiten den Namen des Reiters und des Pferdes bekannt gaben sowie die Ergebnisse mitteilten.

Anzeigetafel

Parallel dazu informierte eine elektronische Sportanzeigetafel über die entscheidenden Ergebnisse der Wettbewerbe. Die Meldestelle war mit Erika Hoppstein und Monika Konrads besetzt. Bei über 1000 Nennungen hatten die Helfer und Organisatoren des Turnieres alle Hände voll zu tun.

Tropische Verhältnisse herrschten am Freitag auf dem Reitgelände. Nicht gerade ideale Bedingungen für die Pferde und ihre Reiter und Reiterinnen. Trotz hoher Temperaturen standen Carolin, Johanna, Larissa und Hannah mit Schleifenpony Sissy für ein Foto bereit. Ihr offizieller Auftritt kam erst noch, als die Sieger der verschiedenen Dressurprüfungen feststanden und geehrt wurden.

Beim Dressurreiten gilt es, eine möglichst vollkommene Harmonie zwischen Reiter und Pferd zu erreichen. Dabei werden keine unnatürlichen Kunststücke eindressiert, sondern die natürlichen Gangarten wie Schritt, Trab und Galopp weiterentwickelt. Der Ausbildungsstand der Pferde wird durch besondere Prüfungen in den Klassen A (Anfänger), L (leicht), M (mittelschwer) und S (schwer) festgestellt.

Am Freitag startete das Turnier mit vier Dressurprüfungen, beginnend mit 31 Teilnehmern in der Klasse A. Linda Weiß gewann in dieser Kategorie vor Lydia Bartz und Julie Maria Petronella Spronck. Insgesamt konnten sich in dieser Kategorie elf Teilnehmer platzieren.

Ludger Neuhaus vorne

Bei der zweiten Dressurpferdeprüfung der Klasse L gewannen Ludger Neuhaus und Marcel Wolf vor Anna Riemkasten, Franziska Stettner und Bianca Lüttgens. Nur 13 Teilnehmer von 35 platzierten sich in der Klasse A und 10 von 23 Reitern in der Klasse A.

Am Abend zog dann eine Gewitterfront auf und kühlte den Samstag derart ab, dass die hohe Luftfeuchtigkeit dazu führte, dass Pferde und Reiter den zweiten Turniertag eher ruhig und beschaulich angehen ließen. Es herrschte zwar ein reges Treiben auf dem Abreiteplatz, aber auf dem übrigen Gelände kam erst ab Nachmittag mehr Stimmung auf. Vor dem Springreiten ging der ein oder andere Turnierreiter noch einmal den Parcours ab, um zu sehen, wie viele Galoppsprünge das Pferd braucht, um die Hindernisse zu überwinden. Bei den neun unterschiedlichen Springprüfungen waren die Reiter sehr umsichtig und hatten im Sprung schon das jeweils nächste Hindernis im Blick.

Der 1. Preis der Springpferdeprüfung Klasse A ging an Georg Wilbers vom Reiterverein St. Georg Kevelaer.

Bei 20 Startern erreichte Jackie Quadflieg auf Carpe Diem 74 vom Büsbacher Reiter-Verein den 2. Platz. Der ambitionierte Felix McCartney aus Großbritannien, der seit Anfang 2015 für Helena und Tim Stormanns in Eschweiler reitet, belegte mit Caccolina den dritten Platz.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert