Generationswechsel bei der IG

Von: Dirk Müller
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Rainer Soldierer (rechts) übe
Rainer Soldierer (rechts) übergibt die Leitung der IG Büsbacher Vereine an den neuen Vorsitzenden Georg Blatzheim (3. v. l.), Geschäftsführerin Rosemarie Call (2. v. r.), ihre Stellvertreterin Hanni Lang (2. v. l.) und den stellvertretenden Kassierer Bernhard Jaskulski (links). Nicht im Bild sind der 2. Vorsitzende Fritz Angermayer und Kassierer André Brümmer. Foto: D. Müller

Stolberg-Büsbach. Auf der Generalversammlung der Interessengemeinschaft Büsbacher Vereine ist es zu einem Generationswechsel im Vorstand gekommen. Der bisherige Vorsitzende Rainer Soldierer stand aus persönlichen Gründen für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung.

Ebenso wenig Annemarie Urfels (Geschäftsführerin) und Bernhard Jaskulski (1. Kassierer), so dass die Ämter neu besetzt werden mussten. Das erwies sich jedoch als unproblematisch: Einstimmig votierten die anwesenden Stimmberechtigten für Georg Blatzheim als neuen Vorsitzenden.

Der Apotheker hatte zuletzt den Vorsitz des Büsbacher Aktionsrings Handel und Handwerk inne. Sein neuer Stellvertreter ist im „Barenland” ebenfalls kein Unbekannter: Die Versammlung wählte Fritz Angermayer (in Abwesenheit), ehemaliger Präsident der Karnevalsgesellschaft Büsbach, zum 2. Vorsitzenden.

Geschäftführung in Frauenhänden

Die Wahlberechtigten gaben die neue Geschäftsführung der IG in Frauenhände. 1. Geschäftsführerin wurde Rosemarie Call und Hanni Lang ihre Stellvertreterin. Ebenfalls in Abwesenheit wurde André Brümmer zum 1. Kassierer gewählt, und Bernhard Kaskulski bleibt dem Vorstand des Vereins als 2. Kassierer erhalten. Auch auf Rainer Soldierer muss die neue Führungsmannschaft der IG nicht komplett verzichten: Wie Peter Fischer, Andreas Lambertz und Bernd Hark wird er nun als Beisitzer fungieren.

Nachdem Soldierer allen Beteiligten für gute Zusammenarbeit in kollegialem Klima während der letzten elf Jahre gedankt hatte, ergriff der neue Vorsitzende Blatzheim das Wort. Er betonte die wichtige Rolle der Vereine und ihres ehrenamtlichen Engagements in unserer Gesellschaft: „Nachbarschaft, Gemeinsinn, Brauchtum und Tradition sind elementare Bestandteile eines funktionierenden Zusammenlebens. Wir leben in einem lebendigen Ort, für den es sich lohnt, weiter zu arbeiten.” Gleichsam erklärte Blatzheim, die IG Büsbacher Vereine öffnen zu wollen. „Wir sollten Ansprechpartner für alle Menschen im Stadtteil sein, auch für die, die keinem Verein angehören.”

Die IG sehe optimistisch in die Zukunft und plane keinen „großen Wurf”, sondern kleine Schritte, um das Büsbacher Gemeinschaftsleben zu fördern. Konkret wolle man sich zum Beispiel bemühen, den Seniorentreff im Bürgerhaus wieder aufleben zu lassen und einen gemeinsamen Kalender dauerhaft zu etablieren, mit dem die verschiedenen Vereine des Ortes ihre Veranstaltungstermine untereinander abstimmen können.
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