Gemeinsame Betreuung für Kinder in der Ferienzeit

Von: Thomas Waltl
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Monopoly ist nur eines der beliebten Spiele, aus denen die Kinder bei der Ferienbetreuung wählen können. Foto: T. Waltl
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Beliebtes Spielgerät: Der Kletterturm bietet bei den heißen Temperaturen im Schatten eine kleine Abkühlung. Foto: T. Waltl

Stolberg/Eschweiler. Es ist ein Problem, das wohl vielen Eltern in der sechswöchigen Ferienzeit bekannt ist. Die Kinder sollen beschäftigt werden, während die Eltern aber arbeiten müssen.

Schon seit neun Jahren gibt es für die Schüler der Grundschulen Atsch und Donnerberg sowie der Erich-Kästner-Schule aus Eschweiler eine gute Lösung für dieses Problem. Der Sozialdienst Katholischer Frauen (SkF) bietet mit den beiden Schulen aus der Atsch und dem Donnerberg eine Ferienbetreuung für die Sechs bis Zehn-Jährigen in den ersten beiden Ferienwochen an.

Und so laufen viele Kinder lachend über den Schulhof in Atsch, einige bespritzen sich bei den heißen Temperaturen mit Wasser, einige klettern das Kletternetz hoch und manch einer wirft mit dem Basketball ein paar Körbe im Schatten. Neben vielen sportlichen Aktivitäten auf dem Schulhof, gibt es auch genügend Spielmaterial für die kreativen Köpfe im Inneren der Grundschule.

Mehr als 40 Kinder nehmen teil

Ruhig sitzen die Kinder rund um einen Tisch, malen Blumentöpfe nach eigener Idee an, füllen diese danach mit Blumenerde und säen Blumensamen ein. Susanne Knuth und drei weitere Betreuerinnen kümmern sich in den beiden Wochen um mehr als 40 Kinder.

Ein Angebot, das für viele Eltern nicht mehr wegzudenken ist: „Seit neun Jahren haben wir immer sehr viele Kinder hier betreut. Und wir werden das auch weiterhin machen, schließlich ist der Bedarf sehr groß, da es viele berufstätige Eltern gibt, die es anders gar nicht schaffen würden“, erklärt Knuth.

Doch auch die Kinder haben ihren Spaß bei der Ferienbetreuung, „sie haben ein vielfältiges Programm, können soziale Kontakte knüpfen und lernen die Schule mal anders kennen. Ohne Hausaufgaben, einfach unbeschwert mit anderen Kindern spielen.“

Die Kinder erwartet neben vielen Spielen ein von den Betreuerinnen geplantes Tagesprogramm. Ob beim gemeinsamen Backen, dem Besuch auf dem Spielplatz in Walheim, beim Basteln von Trommeln, oder einer großen Wasserparty, bei diesen Aktivitäten wird garantiert keinem langweilig. Die achtjährige Amal aus der Grundschule Donnerberg etwa ist bereits seit der 1. Klasse bei der Ferienbetreuung dabei, trotzdem gebe es immer neue Spiele. Zusammen mit ihrer Freundin Nahja spielt sie gerne ein Harry-Potter-Quartett. Aber zuerst geht’s noch raus an die frische Luft. Denn den beiden machen die Spiele draußen, gerade bei diesem wunderschönen Wetter, am meisten Spaß.

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