Gemalt wird am Mühlener Bahnhof erst im nächsten Jahr

Von: Jürgen Lange
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Stolberg. Eigentlich ist das Vorhaben nur ein Tüpfelchen auf dem i, aber dennoch wird zwei Mal angesetzt werden müssen, um den Mühlener Bahnhof in eine „blaugrüne Oase“ zu verwandeln.

Die sogenannte Codierung, also das Malen von grüner bis ins Blau nuancierender Farbe auf der Fahrbahn von der Euregiobahn-Haltestelle zum nördlichen Arm der Talbahnstraße – wobei das Blau für das Wasser von Vichtbach und Bastinsweiher sowie der früheren Färbereien, das Grün für die Bepflanzung des Bahnhofs und die Patina des Kupfers symbolhaft steht. Wohl bis Ende 2018 werden sich die Stolberger gedulden müssen, um dieses Farbspiel erleben zu können, denn bevor die gemalt wird, soll der Asphalt der Busspuren erneuert werden.

Und dies soll nicht zeitgleich mit den Arbeiten an der Rathausstraße erfolgen, berichtet Tobias Röhm in seiner Vorlage für den am 18. Januar tagenden Ausschuss für Stadtentwicklung. Zudem sollen die Farbmarkierungen flächiger ausfallen als angedacht, damit sie nicht mit einem Zebrastreifen verwechselt werden können, so der Technische Beigeordnete.

In diesem Jahr begonnen werden soll dafür mit dem anderen Teil des Paketes, mit dem der Rendezvouspunkt von Bus und Bahn sicherer und attraktiver werden soll. Neben den entsprechenden Farbmarkierungen der Haltepunkte und neuen Leuchtmasten soll der Platz seitlich gefasst werden durch großkronige Schnurbäume; die dort bereits wachsenden Ahornbäume sollen umgesiedelt werden.

Zudem soll eine Unterkronenbeleuchtung installiert werden, die die Neuanpflanzungen illuminieren und so zudem für Raumwirkung sowie Sicherheitsgefühl sorgen soll. Am Fuß der neuen Schnurbäume soll ein „niedriger transparenter Blütensaum die Separierung der Räume verstärken und Lebendigkeit in die Fläche bringen.

Inklusive Planungskosten wird der Aufwand mit rund 65.000 Euro angegeben, die im Haushalt bereitstehen. Die Maßnahme zur Blau-Grün-Codierung ist bereits im vergangenen für eine 80-prozentige Förderung durch das Land in diesem Jahr beantragt worden. Der Vergabeausschuss soll voraussichtlich auf seiner März-Sitzung die Arbeiten beauftragen.

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