Gelungene Premiere des Jugend- und Sportfests der Ditib-Gemeinde

Von: Toni Dörflinger
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Riesig war die Freude bei den Jungs der SG Donnerberg-Columbia I, die das Turnier in der D-Jugendklasse gewannen. Für das musikalische Rahmenprogramm sorgte derweil die „Ulas Hazar Saz Akademie“ Foto: T. Dörflinger

Stolberg. Ein Jugend- und Sportfest hat Mustafa Kemal Atatürk, der Gründer der modernen Türkei, in den 1920er Jahren eingeführt. Das Fest, das in der Türkei traditionell mit Musik und Leichtathletik begangen wird und gewöhnlich um den 19. Mai angesiedelt ist, fand jetzt erstmals am Pfingstwochenende auch in Stolberg statt.

Veranstalter war die türkisch-islamische Gemeinde Ditib, die das Sportgelände am Trockenen Weiher ausgewählt hatte, um ein Open-Air-Fest auf die Beine zu stellen. Da die Veranstaltung, die vom Integrationsrat und den anderen ortsansässigen islamischen Gemeinden unterstützt wurde, an beiden Tagen eine große Publikumsresonanz fand, kündigte Erol Kilic, Vorsitzender der Stolberger Ditib, eine Wiederholung im kommenden Jahr an. Das war ein Versprechen, das auch Bürgermeister Tim Grüttemeier gerne hörte, der das Jugend- und Sportfest als „eine Bereicherung für die Stolberger Kultur- und Sportlandschaft“ bezeichnete.

Während in der Türkei das Festival überwiegend von Leichtathletik bestimmt wird, hatte man für die Stolberger Veranstaltung den Fußballsport gewählt. „Fußball ist in der Türkei und in Deutschland gleichermaßen beliebt und deshalb am ehesten in der Lage, integrations- und identitätsstiftend zu wirken und dabei Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Nationalität gleichermaßen zu begeistern“, erklärte Kilic, der von Gürhan Dogan unterstützt wurde. Im Mittelpunkt stand ein Fußballturnier, zu dem neben der örtlichen Ditib-Gemeinde auch die Gemeinden aus Eschweiler, Merkstein, Baesweiler und Alsdorf Mannschaften entsandt hatten. Zudem beteiligten sich der TSV Donnerberg, der FC Adler Büsbach, der FC Columbia und die Sportgemeinschaft Tabalingo an der zweitägigen Veranstaltung.

Gespielt wurde – in Altersklassen unterteilt – im Modus „Jeder gegen jeden.“ Jeweils zwei aus sieben Feldspielern bestehende Mannschaften traten auf dem großen Aschenplatz, den man in Kleinfelder unterteilt hatte, für jeweils 15 Minuten gegeneinander an. Als Belohnung gab es für die drei Erstplatzierten Pokale, Urkunden und Gedenkmünzen.

Ergänzt wurde das Geschehen auf dem Sportplatz durch ein auf dem benachbarten Wiesengelände angesiedeltes Budendorf mit zahlreichen Garküchen, Grillständen, einer Bühne und jeweils einem Einsatzwagen der Freiwilligen Feuerwehr und der Polizei. Das Bühnenprogramm hatte die Aachener Gruppe „Ulas Hazar Saz Akademie“ übernommen, die mit ihren Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen neben traditioneller Folklore auch aktuelle Popmusik bot. Unterstützt wurden die Aachener Protagonisten von dem Kupferstädter Solisten Murat Calis auf dem Keyboard.

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