Gegen Baum geprallt und eingeklemmt: Autofahrer schwer verletzt

Von: ots/-jül-
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Unfall L23
An dem Wagen des Verletzten entstand ein Totalschaden. Foto: Polizei Aachen

Stolberg/Verlautenheide. Ausgesprochenes Glück im Unglück hatte am Montag kurz nach Mitternacht der 29-Jährige Autofahrer, als er in der Frühe seinen Renault um einen Baum neben der Würselener Straße (Landesstraße 23) „gewickelt“ hat.

Gegen 0.50 Uhr war der Würselener aus Richtung von kommend in Richtung Atsch unterwegs, als er im strömenden Regen hinter dem Wanderparkplatz bei Gut Schwarzenbruch nach Polizeiangaben in der langgezogenen Rechtskurve die Gewalt über sein Fahrzeug verlor. Es kam nach rechts von der Fahrbahn ab und schleuderte in den dortigen Graben. Dadurch geriet der Renault in Seitenlage. Nach 35 Metern prallte er zunächst mit dem Dach gegen einen Baum.

„Als andere Autofahrer eintrafen, saß der 29-Jährige in dem total beschädigten Wagen und telefonierte“, berichtet Polizeisprecher Paul Kemen. Allerdings waren die Türen des Fahrzeuges so verklemmt, dass sie sich nicht öffnen ließen. Die Stolberger Feuerwehr rückte mit dem Rüstzug der Hauptwache sowie den Löschgruppen Atsch, Donnerberg und Mitte sowie Rettungsfahrzeugen und Notarzt zur Unfallstelle aus. „Bei unserem Eintreffen befand sich nur auf der Beifahrerseite eine verletzte Person“, berichtete Feuerwehrsprecher Michael Konrads: „In der ersten Annahme, dass zudem der Fahrer aus dem Auto geschleudert worden war, suchten unsere Kräfte sofort das Waldstück nach weiteren Verletzten ab“.

Andere Feuerwehrleute öffneten mit hydraulischem Rettungsgerät das Fahrzeug und betreuten den 29-jährigen medizinisch. „Erst während der Rettungsarbeiten stellte es sich heraus, dass es sich bei dem Verletzten um den Fahrer handelte“, so Konrads. Der Mann wurde aus dem Auto geborgen und nach der Erstversorgung vor Ort mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert.

Da der Verdacht bestand, dass der Mann aus Würselen alkoholisiert am Steuer gesessen haben könnte, entnahm ihm ein Arzt eine Blutprobe, erklärte die Polizei. Zudem wurde sein Handy sichergestellt. Die Würselener Straße war während der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie der anschließenden Fahrbahnreinigung etwa drei Stunden lang komplett für den Verkehr gesperrt.

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