Gatzweiler und Bündnis raten von Gegendemo ab

Von: gro
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Stolberg. Die Entschlossenheit, den Aufmarsch von Neonazis am 4. April durch eine Großveranstaltung in den Schatten zu stellen, ist sehr ausgeprägt.

Mehrere tausend Teilnehmer werden zur Demonstration und den vielen begleitenden Aktionen in der Innenstadt erwartet. Die Vorbereitungen dazu laufen auf Hochtouren, wie das jüngste Planungstreffen im Ratssaal belegt.

Klar wurde bei der Versammlung allerdings auch, dass es in einem Punkt bis dato keine Einigkeit gibt: Wie sollen die Stolberger auf den Fackelmarsch, den Rechtsextreme für den Vorabend angemeldet haben, reagieren? Während Ferdi Gatzweiler und die Sprecher des Bündnisses gegen Radikalismus sich einhellig dafür aussprachen, die vermutlich sehr überschaubare Gruppe zu ignorieren, wurden auch Aufrufe zu einer Gegendemonstration laut.

Die allerdings, so gab der Bürgermeister zu bedenken, würde den Einsatz vieler Polizisten erforderlich manchen - und damit zugleich den Neonazis ein Forum bieten.

Gatzweilers Alternative ist Anwesenheit an anderer Stelle: „Seien Sie einfach an diesem Abend auf der Mühle. Die Solidarität mit unseren ausländischen Freunden ist die beste Reaktion, die wir zeigen können.”

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