Fusion von Werth und Gressenich ist perfekt

Von: gro
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Erwartungsvolle Blicke: Gleich wird der Vorsitzende des SV Gressenich, Axel Wirtz (stehend Bildmitte), die Mitglieder auffordern, ihr Votum abzugeben. Dem ungeteilten Ja zur Fusion folgte knapp zwei Stunden später auch die Zustimmung der Mitglieder des FC Adler Werth. Foto: L. Brepols

Stolberg. Das nennt man wohl einen historischen Augenblick: Als die Mitglieder des FC Adler Werth am Dienstagabend zur Abstimmung schritten, besiegelten sie mit einem eindeutigen Votum das Ende ihrer Vereinsgeschichte: 84 Ja-Stimmen und nur eine Enthaltung wurden in der alten Schule gezählt.

Damit ist die Fusion mit dem SV Gressenich, der sich knapp zwei Stunden zuvor in seinem Vereinsheim ebenfalls ohne Gegenstimme für einen Zusammenschluss ausgesprochen hatte, perfekt.

Aus dem SV und dem FC wird nun die SG: Sportgemeinschaft Stolberg 1919/09 nennt sich der neue Großverein, der in seinem Namen die Gründungsjahre der beiden Vorgänger und den Beginn des neuen Zeitalters verewigt hat.

Fast exakt ein Jahr nach der ersten Stolberger Fußballehe, die am 31. März 2008 der VfL Zweifall und der VfB Vicht eingegangen waren, schließen damit erneut zwei Stolberger Traditionsvereine ein geschichtsträchtiges und zukunftsweisendes Bündnis.

„Es ist besser, die Dinge selber zu gestalten, ehe sie unumgänglich sind”, hatte Axel Wirtz schon lange gefordert und die Fusion gemeinsam mit seinem Werther Kollegen Günther Alt vorangetrieben. So verwundert es nicht, dass die beiden Protagonisten von den Versammlungen auch zu den Führungspersonen der neuen Sportgemeinschaft gewählt wurden.

Während der Gressenicher Landtagsabgeordnete dem neuen Klub vorstehen wird, übernimmt der Werther Günther Alt das Amt des ersten Stellvertreters. Zweite stellvertretende Vorsitzende ist Anja Hompesch, die Geschäftsführung wurde Uwe Liedtke übertragen. Das zunächst verantwortliche Quintett, das in den kommenden Wochen auf einer ersten gemeinsamen Versammlung durch weitere elf Mitglieder ergänzt werden soll, wird von Kassierer Hubert Flamm komplettiert.
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