Für Frieden, Gerechtigkeit und Mitsprache beim Ganztag

Von: kol
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„Logo”-Tüten für alle Gewinner: Julia von Dreusche und Björn Technau aus der Zuschauer-Redaktion der Kindernachrichtensendung hatten auch Geschenke für die Schüler dabei. Foto: K. Linden

Stolberg. Gleich zweifachen Grund zum Jubeln hatten Schülergruppen des Ritzefeld-Gymnasiums. Die Schülerinnen und Schüler der damaligen 7d hatten im vergangenen Schuljahr an einem Wettbewerb von „Logo” teilgenommen, einer Kindernachrichtensendung, die wochentags im Kika und samstags im ZDF zu sehen ist.

Im Vorfeld der Wahlen sollten die Schüler Parteien gründen, ein bestimmtes Thema wählen und dazu ein Wahlprogramm schreiben. In drei Grppen hatten sich die Schüler damals an die Arbeit gemacht, gleich zwei davon wurden jetzt von der „Logo”-Redaktion prämiert.

Besonders gut abgeschnitten hatten Philipp Stremme, Gerrit Toehgiono, David Bellmann, Niklas Schories, Christoph Peine, Arsalan Tahir, Lucas Müller, Benedikt Knauff und Maik Ertel. Die neun Jungs hatten die Bundes-Jugend-Partei gegründet und mit ihrem Wahlprogramm für Frieden und Gerechtigkeit ins Schwarze getroffen.

„Wir wollten unbedingt an dem Wettbewerb teilnehmen”, sagte Gerrit Toehgiono, und Philipp Stremme (beide 13) ergänzte: „Für uns war das das wichtigste Thema, das bewegt einen so richtig.”

Und bewegt war offensichtlich auch die Jury von „Logo”. Die Forderung nach Abrüstung, Lohngerechtigkeit und der Gleichberechtigung von Frauen beeindruckte jedenfalls so sehr, dass der Jungengruppe in dem bundesweiten Wettbewerb der zweiten Platz zuerkannt wurde.

Am Freitag nun wurde der Preis eingelöst: Die Schüler der heutigen 8d bekamen Besuch des „Logomobils”, am Steuer Björn Technau und Julia von Dreusche aus der „Logo”-Zuschauer-Redaktion. Die beiden diskutierten mit den Schülern, deren Lehrerin Adele Palm die Idee zur Teilnahme am Wettbewerb hatte, über Politik und politisches Engagement.

Eine gute Idee, denn schon die Lehrerin hatte damals bewusst diese Klasse ausgewählt, „weil sie sehr interessiert war an politischen Themen”, so Adele Palm. „Es war wirklich erfreulich, dass sie sich dann auch so für den Wettbewerb begeistert haben.”

Beteiligung eingefordert

Verdientermaßen gab es dann auch Urkunden und Preise. So verteilten Björn Technau und Julia von Dreusche unter anderem Tüten, in denen sich je ein Buch über Kinderrechte befand. Über das Lob der beiden durfte sich auch eine zweite Gruppe der Klasse freuen, die Platz elf erreicht hatte.

Die Mädchen hatten sich für ein Mitspracherecht bei der Einrichtung von Ganztagsschulen stark gemacht. „Wir Schüler wollen mehr integriert werden in die Diskussion um den Ganztag”, erklärten stellvertretend Johanna Fuchs und Maren Küpper (beide 13).
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