Stolberg - Fünf leckere Gänge für den guten Zweck

Fünf leckere Gänge für den guten Zweck

Von: Toni Dörflinger
Letzte Aktualisierung:
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Perfekter Service: Natalie Baumanns (v.l.), Fabian Pohl und Annika Kaesmacher servieren formvollendet Irene Scholz sowie Elke und Dirk Bohne die Vorspeise. Foto: T. Dörflinger

Stolberg. Exquisite Speisen sorgfältig zubereitet und formvollendet auf den Tisch gebracht: Kein Problem für die Gruppe junger Katholiken aus Stolberg und Düren, die sich seit 2013 „Jugend on Tour“ nennt.

Schließlich hat die Gruppe mit Christoph Baumanns - im Privatleben Bauingenieur und stellvertretender Leiter von Stolbergs Freiwilliger Feuerwehr - einen engagierten Spezialisten gefunden, der das Geheimnis der hohen Kochkunst beherrscht.

Und damit die Speisen auch stilvoll serviert werden, bedient sich die Gruppe der Mithilfe des ehemaligen Gastronomen Edi Gather: So geschehen jetzt beim fünften „Fine Dining“, das nicht wie in den Vorjahren im Rolandshaus, sondern im kürzlich eröffneten Ökumenischen Gemeindezentrum Frankental stattfand.

Dort hatten sich mehr als 50 Gäste um liebevoll gedeckte Tische versammelt, um eine im wesentlichen aus Serranoschinken, Spargelcremesuppe, Seeteufel, Kalbsvögerl und Kürbiskernparfait bestehende Speisenfolge zu genießen. Quasi Schmausen und Schlemmen für einen guten Zweck. Denn „Jugend on Tour“ nutzt den Erlös, um ebenso wie in den Vorjahren am Weltjugendtag, der im kommenden Jahr im polnischen Krakau stattfindet, teilnehmen zu können.

Begründet wurde die Tradition 2010, als man erstmals ein „Fine Dining“ veranstaltete, um ein Jahr später am Weltjugendtag in Madrid teilnehmen zu können. Damals wurde auch der Grundstein für die Zusammenarbeit mit jungen Dürener Katholiken gelegt. Denn geleitet und betreut wird „Jugend on Tour“ von Pfarrer Norbert Glasmacher, der 2011 von Stolberg nach Düren wechselte, um dort in der Gemeinschaft der Gemeinden Düren-Nord einen neuen Wirkungskreis zu finden.

Doch zurück zum diesjährigen Fine Dining, das wegen einer Erkrankung von Glasmacher diesmal von Beate Baumanns moderiert wurde. Während eine Etage tiefer ihr Ehemann Christoph letzte Vorbereitungen für die aus fünf Gängen bestehende Speisenfolge traf - die Küchenausrüstung stammte aus dem Bestand der Jugendfeuerwehr - versorgte sie die Gäste unterstützt von Nino Keilhauer mit Anekdoten und Geschichten rund um die Aufenthalte in Madrid und Rom: Rom deshalb, weil man 2013 statt einer kostenintensiven Reise nach Brasilien einem Aufenthalt in der „Heiligen Stadt“ den Vorzug gegeben hatte.

Die musikalische Gestaltung der Benefizveranstaltung hatte der evangelische Kirchenmusiker Gunther Antensteiner übernommen: Am Klavier sitzend wurde er im Wechsel von Alina Meuser am Saxofon und Lucia Baumanns an der Geige begleitet. Zu den Gästen gehörte auch die Ehrenamtsbeauftragte Hildegard Nießen. „Ich schätze gutes Essen und koche selbst gerne. Und hier erfülle ich gleichzeitig auch einen guten Zweck“, versicherte Nießen, die bereits zum fünften Mal in Folge teilnahm.

Ebenso mit dabei war Elsbeth Delsemmé, die kürzlich wegen ihres langjährigen Engagements im Förderverein der Regenbogenschule und der örtlichen Rheumaliga geehrt wurde (wir berichteten). Bedeutend anstrengender gestaltete sich diesmal für das 20-köpfige junge Kellnerteam der Weg von der Küche in den „Speisesaal“: Denn mit zwölf Stufen mehr war der Weg länger als im Rolandshaus. Und den langsamen Aufzug konnte man nicht nutzen, weil die Speisen möglichst heiß und frisch auf den Tisch kommen sollten. „Sportlich betrachtet ist das aber kein Problem“, versicherte die 23-jährige Nicole Polaczek, die bereits zum dritten Mal dem Kellnerteam angehörte.

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