Frontalzusammenstoß: Zwei Schwerverletzte nach Autounfall

Von: red/pol
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Beim Zusammenprall zweier Pkw auf der Straße Finsterau zwischen Vicht und Zweifall wurden die beiden Autofahrer schwer verletzt. Ihr Wagen wurden völlig zerstört. Foto: R. Roeger
Unfallwrack
Zwei Schwerverletzte sind die Folge eines Unfalles auf der Landesstraße 238 im Stolberger Süden. Foto: Ralf Roeger
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In einem Wohnhaus in Breinig musste die Feuerwehr ein Feuer in einer Küche löschen. Foto: Feuerwehr
Unfallstelle
Zwei Schwerverletzte sind die Folge eines Unfalles auf der Landesstraße 238 im Stolberger Süden.
Unfallauto und Motorteil
Zwei Schwerverletzte sind die Folge eines Unfalles auf der Landesstraße 238 im Stolberger Süden.

Stolberg . Zwei Schwerstverletzte sind die traurige Bilanz eines schweren Verkehrsunfalles, der sich am späten Dienstagabend auf der Straße Münsterau zwischen Vicht und Zweifall ereignete. Doch es gab noch mehr zu tun für die Stolberger Feuerwehr.

Ein 27-jähriger Autofahrer aus Stolberg-Zweifall, so die Polizei, war nach Angaben von Zeugen von Vicht in Richtung Zweifall unterwegs. Zwischen dem Vichter Landhaus und der Zufahrt Junkershammer begann der 27-Jährige mit seinem Wagen eine Fahrzeugkolonne zu überholen, darunter auch einen ASEAG-Bus.

Ihm entgegen kam ein 22-jähriger Autofahrer, ebenfalls aus Zweifall. Der hatte keine Chance mehr auszuweichen. Es kam zum Frontalzusammenstoß. Durch die Wucht des Aufpralls kam der Wagen des 27-Jährigen von der Straße ab, schleuderte durch einen Zaun und überschlug sich auf der dortigen Koppel. Der Fahrer selbst wurde etwa 15 Meter aus dem Auto geschleudert. Der komplette Motorblock wurde aus dem Auto gerissen. Der 22-Jährige konnte sich trotz schwerer Verletzungen selbstständig aus seinem zerstörten Auto befreien.

Viele Helfer

Zwei Notärzte versorgten die Unfallbeteiligten bevor sie in umliegende Krankenhäuser kamen. Insgesamt waren fünf Streifenwagen, die freiwillige Feuerwehr, mit den Löschgruppen Zweifall, Vicht, Mausbach und Breinig, zwei Rettungswagen und zwei Notärzte eingesetzt. Das THW leuchtete die bis 1.30 Uhr gesperrte Unfallstelle aus.

Dem 27-Jährigen wurde im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Beide Autos wurden abgeschleppt.

Den ersteintreffenden Einsatzkräften der Stolberger Feuerwehr bot sich folgendes Bild: Zwei schwer verletzte Personen die sich außerhalb ihrer Autos befanden und von Ersthelfern betreut wurden, ein Pkw auf der Straße und einer weiter entfernt auf einer Wiese.

Der Motorblock eines Wagens wurde abgetrennt und heraus geschleudert. Die Feuerwehr begann sofort mit der Erstversorgung der Verletzten, stellte den Brandschutz sicher und fing auslaufende Betriebsmittel aus den völlig zerstörten Fahrzeugen auf. Die Straße wurde anschließend durch ein örtliches Spezialunternehmen gereinigt. Während der gesamten Rettungsarbeiten sowie bis zum Abschluss der Reinigungsmaßnahmen blieb die Landesstraße komplett gesperrt.

Jugendliche aufmerksam

Neben zahlreichen Einsätzen des Rettungsdienstes musste die Feuerwehr Stolberg am Mittwochvormittag vier Einsätze - davon drei parallel - innerhalb von einer guten Stunde abarbeiten. Eine von der Schule nach Hause kommende Jugendliche wurde in einem Mehrfamilienhaus an der Breiniger Winterstraße auf einen ausgelösten Rauchmelder aufmerksam. Beim öffnen der Haustüre bemerkte sie die Verrauchung des Flures und lokalisierte den Rauchmelder im unbewohnten Erdgeschoss. Geistesgegenwärtig alarmierte sie sofort über Notruf die Feuerwehr.

Haus abgesucht

Von der Einsatzzentrale wurden gegen 11.45 Uhr die Einsatzkräfte der Feuerwache, des 3. Löschzuges mit den Löschgruppen Breinig, Dorff und Venwegen sowie die Löschgruppe Mausbach unter Leitung von Amtsleiter Andreas Dovern in die Winterstraße entsandt. Die nach wenigen Minuten eintreffenden Feuerwehrleute fanden ein Schadenfeuer im Erdgeschoss und eine Verrauchung des Flures in dem mehrstöckigen Wohnhaus fest. Sofort drangen zwei Trupps unter Atemschutz gewaltsam in die verschlossene Wohnung ein. In der Küche wurde das Feuer bekämpft und das komplette Haus auf Personen abgesucht.

Nachdem das Feuer schnell gelöscht war, wurde in der betroffenen Wohnung eine tote Katze aufgefunden. Nachdem Wohnung und Flur vom Rauch befreit waren, führten die Breiniger Feuerwehrmänner noch eine rund einstündige Brandwache durch.

Auf der Anfahrt nach Breinig fiel den ausrückenden Kräften eine starke Rauchentwicklung im Bereich der Straße „In der Schart“ auf. Hierzu rückten weitere Kräfte der Feuerwache und der Löschgruppe Donnerberg aus. Schnell konnte Entwarnung gegeben werden, da es sich „nur“ um ein Nutzfeuer handelte. Direkt im Anschluss wurde in der Buschmühle ein freilaufender Hund gemeldet. Doch noch auf der Anfahrt konnte dieser Einsatz abgebrochen werden.

Leicht verletzt wurde gegen 10.47 Uhr eine Motorradfahrerin im Baustellenbereich der Straßen „Am Pannes“/Gressenicher Straße. Hier waren die Hauptwache und die Löschgruppe Gressenich im Einsatz. Die Fahrerin wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert.

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