Stolberg - Französische Partnerstädte müssen noch einmal ran

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Französische Partnerstädte müssen noch einmal ran

Von: oha
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Stolberg. Bei den Wahlen zum französischen Parlament liegt die Partei des neuen Staatschefs, Emmanuel Macron zwar deutlich vorn, endgültig entschieden ist allerdings noch nichts.

Da in vielen Kommunen kein Kandidat die absolute Mehrheit geholt hat, muss in einer zweiten Wahlrunde am kommenden Sonntag noch einmal abgestimmt werden. So auch in den beiden Stolberger Partnerstädten Valognes und Faches Thumesnil.

Insgesamt gab es frankreichweit eine historisch schwache Wahlbeteiligung. Nur jeder zweite Franzose wählte. Dies gilt auch für die beiden Partnerstädte. Ob es am sommerlichen Wetter lag? In Valognes betrug die Wahlbeteiligung laut amtlicher Mitteilung bei 51,08 Prozent.

Stéphane Travert von Macrons Partei En marche! holte 1199 Stimmen (45,5 Prozent). Jean-Manuel Cousin (Les républicains) kam auf 20,23 Prozent, Carmen Masson (Front National) holte 8,99 Prozent, Chantal Tambour (Kommunisten) 8,12 Prozent, Berhard Rebolle (La France insoumise) 7,89 Prozent und Laurent Huet (Ecologiste) mit 6,68 Prozent.

In der Stolberger Partnerstadt Faches Thumesnil gingen 49,02 Prozent der Wahlberechtigten zur Urne, um die Zusammensetzung des neuen Parlamentes zu bestimmen. Christophe Itier von der Partei En marche! erreichte 1689 Stimmen und damit einen Anteil von 28,33 Prozent.

An zweiter Stelle landete mit 24,78 Prozent der Stimmen Nicolas Lebas von der Union des Democrates et des Indépendents (1477 Stimmen). Die drittmesiten Stimmen mit 14,65 Prozent holte Adrien Quatennes (La France insoumis) vor Eric Dillies (Front National) mit 14,19 Prozent der Stimmen, FRancois Lamy (parti socialiste) mit 7 Prozent der Stimmen und Anne Mikolajczak mit 2,89 Prozent der Stimmen.

Abzuwarten bleibt jetzt, wie die Wahlbeteiligung am kommenden Sonntag bei den Franzosen ausfallen wird. Außerdem werden in den verbleibenden Wahlkreisen, in denen noch nichts entschieden wurde, die Kandidaten mit der einfachen Mehrheit für das Parlament gewählt.

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