Stolberg - Flucht nach Ägypten dauert noch bis Dienstag

Flucht nach Ägypten dauert noch bis Dienstag

Von: dö
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Heilsgeschehen in Szene gesetzt: Hildegard Steg, Elisabeth Wloch und Judith Bonta (v.l.) nutzen den Krippentag um in der Münsterbuscher Herz Jesu Kirche die Krippe in Augenschein zu nehmen. Foto: T. Dörflinger

Stolberg. Hildegard Steg lebt in Mausbach und besuchte anlässlich des Krippentages ihre Heimatpfarre Münsterbusch. Schließlich hat sie dort Kindheit und Jugend verbracht. Damit gehörte Steg zu den zahlreichen Besuchern, die am Dreikönigsfest, die in den sieben Gotteshäusern der katholischen Pfarrgemeinde St. Lucia ausgestellten Kirchenkrippen in Augenschein nahmen.

Mit dieser Aktion beteiligte sich die Pfarre St. Lucia am Krippentag der Region Aachen-Land des Bistums, der erstmals 2004 veranstaltet wurde. Ähnlich wie in Münsterbusch wurde den Gästen aber nicht nur ein fantasievoll gestaltetes Heilsgeschehen präsentiert, sondern sie wurden auch mit Getränken und selbst Gebackenem bewirtet.

Die Münsterbuscher Kirchenkrippe hat eine lange Tradition. Schon 1908 gab es in Herz Jesu eine ansprechend gestaltete Krippe. Anfang der 1950er Jahre wurden neue Figuren in Auftrag gegeben, für deren Erstellung der damals in Leverkusen beheimatete Bildhauer Max Pohl verantwortlich war. Diese Krippe wird noch heute alljährlich im Eingangsbereich des Münsterbuscher Gotteshauses präsentiert.

Aufbau und Gestaltung der Krippe liegt seit 1992 in den Händen der örtlichen Gruppe der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung (KAB), deren von Hubert Kaußen und Johann Nacken geleitetes zehnköpfiges Team schon Anfang Dezember mit der Bestückung der in sechs Bildern unterteilten Krippe beginnt. Sechstes und letztes Bild der aufwendigen Präsentation, die Figuren sind mit kostbaren Stoffen bekleidet, ist die „Flucht nach Ägypten“, die noch bis Dienstag, 15. Januar in der Herz Jesu Kirche zu sehen ist. Eingebunden in den Krippentag waren auch die Kommunionkinder und deren Eltern.

Für sie und die anderen Besucher hatte die Pfarre St. Lucia einen Fahrdienst organisiert. Ständig pendelten ein Bus und mehrere Privatwagen zwischen den einzelnen Stationen hin und her, um allen Gästen des Krippentages die Möglichkeit zu eröffnen, die in den sieben Gotteshäusern präsentierten Krippen in Augenschein nehmen zu können. Dieses Angebot nahm auch Steg wahr, die in den von Markus Rader, Hausmeister der Pfarre St. Lucia, gesteuerten Pkw Platz nahm, um anschließend die in der Atscher Kirche St. Sebastianus ausgestellte Krippe besuchen zu können.

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