Fliegender Bau wird zu festem Bauwerk

Von: -jül-
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Stolberg. Aufmerksamen Lesern ist nicht entgangen, dass auf dem Firmengelände von Leoni-Kerpen bereits ein für die Logistik genutztes Industriezelt steht, die planungsrechtliche Stellungnahme der Verwaltung zu dem für das Zelt eingereichten Bauantrag steht aber erst auf der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung am Donnerstag zur Tagesordnung.

Dennoch ist alles rechtens zugegangen, versichert Fachbereichsleiter Andreas Pickhardt auf Anfrage unserer Zeitung. Um dem Wunsch des Unternehmens nach einer schnellen Lösung nachkommen zu können, ist das Logistikzelt von der Verwaltung erst einmal - wie beispielsweise im Falle eines Zirkus, eines Karussells oder einer Tribüne - als so genannter „fliegender Bau” genehmigt worden.

Diese Genehmigung für eine solche Anlage, die zum Auf- und Abbau bestimmt ist, deckt zwar nur ein kürzeres Intervall ab, hat aber den Vorteil einer zügigeren Genehmigungsphase. Mittels des nun folgenden Bauantrags strebt das Unternehmen nun eine auf zunächst 24 Monate befristete Lösung an. „Mit einer Genehmigung des Bauantrages wird dann der fliegende Bau zu einem festen Bauwerk”, so Pickhardt.

Das Zelt dient bei dem Unternehmen zur Vermeidung von Logistikengpässen während einer Software-Umstellung.
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