Finni Kockartz als Königin in Atsch gekrönt

Von: cch
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Gute Laune in Atsch. Brudermeister Hubert Wolkenar stellte beim Fest der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Stolberg-Atsch in der Mehrzweckhalle die neue Königin Finni Kockartz (2. v.l.) vor. Auch deren Vorgänger Peter und Waltraud Quadflieg waren mit von der Partie. Foto: Christoph Hahn

Stolberg-Atsch. Langsam kommt Finni Kockartz in Übung: Schon zum dritten Mal ist sie Königin der Atscher St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft.

Nachdem sie Anfang Mai mit dem 119. Schuss den Vogel von der Stange geschossen hatte, wurde sie am Samstag im Rahmen des Schützenfestes in der Mehrzweckhalle an der Jahnstraße festlich mit den äußeren Zeichen ihrer neuen Würde ausgestattet.

Aus Nachbarvereinen

Viele Mitbürger, vor allem aber auch Schützenbrüder und -schwestern aus den Vereinen des Bezirksverbandes Stolberg im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften (BHDS) waren gekommen, um der neuen Majestät ihre Aufwartung zu machen sowie dem scheidenden Königspaar Peter und Waltraud Quadflieg ihre Aufwartung einen würdigen Abschied zu bereiten.

Umrahmt vom „Magic Music Duo“ alias Irina und Friedrich Götz aus Eschweiler, begrüßte Brudermeister Hubert Wolkenar eine bunte Schar gut gelaunter Gäste, darunter Gleichgesinnte unter anderem aus Hauset, Eilendorf, Freund, Münsterbusch, Oberstolberg und Pumpe-Stich.

In Vertretung von Bezirksbundesmeister Hans Reinart war zudem dessen Stellvertreter Stefan Doncks auf die Atsch gereist, um seinen Mitstreitern dort beizustehen – was auch bald nötig war: Zusammen mit Wolkenar zeichnete Doncks eine Reihe verdienter Schützinnen für ihre langjährige Treue (siehe Infotext) aus.

Doch nicht nur das: Dem Kommandanten und Geschäftsführer der Atscher Bruderschaft, Karl-Heinz Meulenberg, verlieh der stellvertretende Bezirksbundesmeister mit dem St.-Sebastianus-Ehrenkreuz eine der höchsten Ehrungen, die innerhalb des BHDS vergeben werden.

Kern der Feierlichkeiten war jedoch die Proklamation, die Brudermeister Wolkenar vornahm. Bevor er jedoch Finni Kockartz unter starkem Beifall der Anwesend das Schützensilber umhängte, würdigte er die zurückliegende „Regierungszeit“ von Peter und Waltraud Quadflieg – derart humorvoll, dass die Gäste und Mitglieder nicht umherkonnten, schallend in das Gelächter mit einzustimmen.

Die Lachmuskeln stimulierte auch ein Profi auf dem Gebiet, „Der Tulpen-Heini“ aus Belgien, ganz gezielt. Sicher gesetzte Pointen und eine dichte Taktfolge der Gags verrieten deutlich den Routinier in Sachen Humor. Dass die gute Laune im Saal nicht nachließ, war zudem das Verdienst von Aktiven der Karnevalsgesellschaft „Löstige Atschinesen“. Mit einem großen Team sorgten sie für den Ausschank und den flinken Service im Saal.

Herzen zugeflogen

Der zweite Tag des Schützenfestes brachte mit Frühschoppen und Erbsensuppe-Essen zwei weitere ihrer beliebten und volkstümlichen Höhepunkte. Zu einem regelrechten Triumph wurde danach der Umzug durch den Stolberger Stadtteil, bei dem den Schützen die Herzen ihrer Mitbürger nur so zuflogen.

Mit der Ehrung der Sieger bei den Schießwettbewerben und der gut bestückten Verlosung klangen die frohen Tage auf der Atsch schließlich aus.

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