Stolberg - Finale der Stadtparty: „Stolberg erwacht immer mehr zum Leben“

Finale der Stadtparty: „Stolberg erwacht immer mehr zum Leben“

Von: Dirk Müller
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Die „BAP“-Tribut-Band „MAM“ heizt beim Finale der Sause in der City dem Publikum ein und sorgt für beste Stimmung auf dem Willy-Brandt-Platz.

Stolberg. Die „BAP“-Tribut-Band „MAM“ ist in Hochform gewesen und dementsprechend war die Stimmung im Publikum großartig. Beim Finale der Stolberger Stadtparty gab die Kölner Band gerne zahlreiche Zugaben, und Moderator Stefan Graff überraschte vor dem Abschlussfeuerwerk die Besucher damit, dass er selbst auch ein Lied sang, und mit „Du bes die Stadt“ für emotionale Momente sorgte.

Doch zuvor hatte Graff einen Mann auf die Bühne gebeten, der den Applaus des Publikums mehr als verdient hatte, denn Jürgen Gerres ist sowohl Leiter der Stolberg Touristik, als auch städtischer Partyplaner und hauptverantwortlich für die dreitägige Sause in der City.

Sein Fazit fällt gut aus, zumal besonders der verkaufsoffene Party-Sonntag stark frequentiert gewesen sei: „Es war richtig viel los, und ich habe viele positive Rückmeldungen erhalten.“ Auch die Eröffnung am Freitag sei sehr gut besucht gewesen, lediglich am Samstag hätten durchaus mehr Gäste bei der Stadtparty unterwegs sein können. „Vielleicht war das Wetter ein wenig zu gut, und die Leute wollten noch einmal ihre Gärten genießen. Aber immerhin war es besser als Regen, und das Wetter-Risiko bei Open-Air-Veranstaltungen kann man nun mal nicht vermeiden.“

Für Gerres steht fest: „Eine Stadtparty in dieser Größenordnung ist nur realisierbar, wenn viele Stolberger aktiv mitmachen und so die Verbundenheit zu ihrer Stadt zeigen.“ Deshalb freue ihn zum Beispiel die Entwicklung im Bereich Mühle: „Mit engagierten Kooperationspartnern haben wir das Angebot in dem Areal nochmals aufgewertet und können darauf weiter aufbauen.“ Bewährt habe sich auch die neue Kunsthandwerkermeile, die ursprünglich für den oberen Steinweg geplant war.

„Doch einerseits mussten wir die Rettungswege freilassen und daher auf Lücke bauen. Andererseits sind so erfreulich viele Aussteller gekommen, dass wir den Steinweg fast bis zum Kaiserplatz bespielen konnten.“ Dass die Aussteller größtenteils aus Belgien und den Niederlanden in die Kupferstadt gekommen sind und viele Besucher der Stadtparty mitgezogen haben, sei zudem ein schöner touristischer Effekt, meint Gerres: „Viele Gäste aus der Euregio waren zum ersten Mal in Stolberg. Bei ihnen haben wir mit der Altstadt und der Burg gepunktet und schon jetzt beste Werbung für die Kupferstädter Weihnachtstage gemacht.“

Ebenfalls gut angenommen worden sei der neue „Streetfood Markt“, der wiederholungswürdig sei. „Wobei der Heinrich-Böll-Platz für einen Markt in dieser Größenordnung nur bedingt geeignet war. Anwohner, Tennisspieler und Hotelgäste mussten den Bereich völlig berechtigter Weise mit ihren Pkw passieren, was nicht immer leicht war“, erklärt Gerres, für die „Streetfood“ künftig einen besseren Platz finden zu wollen. Das beeindruckende musikalisch untermalte Feuerwerk zum Abschluss der Stadtparty erlebte Axel Kahl von der Energie- und Wasserversorgung GmbH (EWV) diesmal quasi als „Heimspiel“ auf dem Willy-Brandt-Platz im Schatten des Firmensitzes.

Anständig geschmiedet

„Ein fantastisches Finale, aber ich freue mich auch auf die Rückkehr des Feuerwerks auf den Kaiserplatz. Wenn der Platz neu gestaltet ist, wird es dort bestimmt toll“, sagt Kahl mit Blick auf 2017, wenn „die EWV auf jeden Fall wieder Hauptsponsor der Stadtparty sein wird“. Denn: „Wir freuen uns, wie die Stadt und die Veranstaltungen sich entwickeln. Stolberg erwacht immer mehr zum Leben.“ Dem schließt sich auch Adi Radermacher an, der das Schmiedefest rund um die Burg organisiert hat.

„Der Sonntag war super besucht, und das neu angebotene Schmieden für Erwachsene ist auf gute Resonanz gestoßen. Und die Teilnehmer haben unter fachkundiger Anleitung sehr anständige Resultate geschmiedet“, beschreibt Radermacher. Was natürlich auch für den Wettbewerb der Jungschmiede gelte, den Serdar Edem vor Tim Dahley gewonnen hat, und bei dem sich Jan Breuer und Kolja Krause den dritten Platz teilten. Wie immer in der Kupferstadt sei die Stimmung innerhalb der „Schmiedefamilie“ bestens gewesen, die sich bereits jetzt auf das Weihnachtsschmieden in Stolberg freue.

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