Stolberg - Fidele Zunfthäre: Besonderer Verdienstorden für Dagmar Hamacher

Fidele Zunfthäre: Besonderer Verdienstorden für Dagmar Hamacher

Von: Toni Dörflinger
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Eine schwungvolle Choreographie: Die Showtanzgarde der KG Fidele Zunfthäre bot beim „Singenden und klingenden Frankental“ eine glanzvolle Vorführung. Auch zahlreiche Tollitäen der Stadt verfolgten die Aufführung. Foto: T. Dörflinger

Stolberg. Im nächsten Jahr feiert die 1930 gegründete KG Fidele Zunfthäre mit elf mal acht Jahren ein närrisches Jubiläum. Einen Vorgeschmack auf das dann anstehende Programm wurde jetzt mit der Veranstaltung „Singendes und klingendes Frankental“ im ökumenischen Gemeindezentrum an der Frankentalstraße präsentiert.

Denn die Zunfthäre hatten mit Musik, Showtanz und Prinzenauftritten ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das Lust auf eine Wiederholung im nächsten Jahr machte.

Den Anfang der abwechslungsreichen und kurzweiligen Programmfolge machte traditionell die Zunft-Jugend, die mit ihrem Kindertanzpaar Julian Eßmajor und Maria Kempf glänzen konnte. Ebenso gut in Form waren aber auch die Mariechen Anna-Katharina Koslowski und Anna Frank. Ihre Auftritte zeichneten sich ebenfalls durch eine gut einstudierte Choreographie aus.

Seltene Auszeichnung

Trainiert werden die Kinder und Jugendlichen von Dagmar Hamacher. Für ihr Engagement, Hamacher ist auch für das Training des zunfteigenen Männerballetts „Vichtbach-Delphins“ zuständig, wurde sie jetzt mit dem Verdienstorden des Karnevalskomitees der Stadt Stolberg belohnt. Die Überreichung dieser seltenen Auszeichnung hatte Komitee-Präsident Josef Behlau übernommen.

Geradezu bei den Zunfthären die „Klinke in die Hand“ gaben sich auch die Tollitäten aus der Stadt Stolberg. Denn neben Axel I. (Wirthmüller) hatten auch der Mausbacher Prinz Dirk I. (Hermanns), der Zweifaller Prinz Nobbi I. (Seidel) und das Vichter Prinzenpaar Lutz I. (Neumann) und Ines I. (Evertz) den Weg in das untere Vichttal gefunden. Damit war ausnahmslos die gesamte Erwachsenen- Riege der Kupferstädter Tollitäten bei den Zunfthären vertreten.

Selbstverständlich hatten sie ebenso wie Axel I. ihren jeweiligen Hofstaat mitgebracht, der das närrisch gestimmte Publikum, das in großer Zahl den Saal des ökumenischen Gemeindezentrums füllte, mit einem schwungvollen Medley verwöhnte. Ebenfalls ein Medley, bei dem das weltberühmte Gesangstrio der Drei Tenöre durch den Kakao gezogen wurde, präsentierten Zunfthäre-Präsident Friedel Recker, Theo Reinartz und Karl-Heinz Mertens.

Sie hatten sich den Originalen entsprechend mit weißer Fliege und schwarzen Anzügen ausstaffiert und präsentieren die dazu gehörenden Tonfolgen und Melodien, indem sie passend zur Hintergrundmusik Mundbewegungen und Gestik ausführten. Gut in Form war auch die Showgarde der Zunfthäre. Sie bot dem Publikum eine glanzvolle und akrobatische Vorführung indem sie zahlreiche Hebefiguren zeigte. Für die Musik waren die Donnerberger Trompetenbläser und die Karamba-Männcher verantwortlich. Sie heizten dem Publikum mit energiegeladenen Melodien tüchtig ein.

Eine leckere Spezialität gab es zum Schluss der von Friedel Recker mit viel Humor und Witz moderierten Veranstaltung. „Hofmetzger“ Axel Roß, der Fleischermeister hatte kürzlich sein aus Lamm und Fahne bestehendes Zunftzeichen für den aktuellen Sessionsorden der Zunfthäre zur Verfügung gestellt, bot dem Publikum Mettwürste an.

Auch nach dem offiziellen Schluss blieb man noch lange in geselliger Runde zusammen.

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