Stolberg - Fiberpipe GFK: Am neuen Standort Umsatz verdoppeln

Radarfallen Bltzen Freisteller

Fiberpipe GFK: Am neuen Standort Umsatz verdoppeln

Letzte Aktualisierung:
Gewerbegebiet
Beim Besuch im Gewerbegebiet: Nathalie Malekzadeh (Leiterin des Amtes für Wirtschaftsförderung), Alexander Bamberger (Geschäftsführer Fiberpipe GFK Vertriebsgesellschaft GmbH), Michael Eßers (Geschäftsführer Camp Astrid GmbH) und Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier (von links)

Stolberg. Arbeiten im grünen Umfeld ist wieder angesagt. Die Vermarktung des Stolberger Gewerbegebiets schreitet weiter voran. Aktueller Neuzugang ist das Unternehmen Fiberpipe GFK Vertriebsgesellschaft mbH (GFK = Glasfaserverstärkter Kunststoff).

Die Fiberpipe GFK Vertriebsgesellschaft mbH wurde 2003 in Draschwitz, Sachsen-Anhalt, von Alexander Bamberger zum Vertrieb importierter GFK-Schleuderrohre in Deutschland, Österreich und der Schweiz gegründet. Im Jahr 2005 gründete Bamberger zusätzlich das Vertriebsbüro West in der Kupferstadt Stolberg.

Aufgrund der Auftragseingänge aus den Branchen Kraftwerksbau/Bergbau sowie zur effizienteren Unternehmenssteuerung erfolgte in 2008 die Zusammenlegung aller deutschen Unternehmensaktivitäten in der Kupferstadt.

Aktuell ist Fiberpipe als Händler für GFK-Rohre und Formstücke mit entsprechendem Technologie-Know-how und Serviceleistungen rund um den Rohrleitungsbau im Markt etabliert. Um die Ökologie und die Ökonomie in der Fertigung korrosionsfester Rohre aus Glasfaserverstärktem Kunststoff auf ein neues Level zu heben, entschloss sich das Unternehmen, eine neuartige energieeffiziente und umweltschonende Fertigungstechnologie zu entwickeln und im Stolberger Gewerbegebiet Camp Astrid eine effiziente Produktion für Schleuderrohre aufzubauen.

Camp Astrid-Geschäftsführer Michael Eßers freut sich über seine Neuverpflichtung für den Gewerbestandort: „Camp Astrid steht für Arbeiten im Grünen und ist somit perfektes Umfeld für eine neuartige umweltschonende Fertigung.“

Das sieht auch das Bundesministerium für Umwelt, Natur-schutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) so, welches das neuartige Produktionsverfahren von Fiberpipe fördert. Die Umsetzung der innovativen Fertigungstechnologie für Schleuderrohre wird mit Mittel in Höhe von ca. 102.000 Euro aus dem BMUB-Umweltinnovationsprogramm durch die KfW und das BMUB gefördert.

Das Umweltinnovationsprogramm fördert innovative großtechnische Pilotvorhaben mit Umweltentlastungspotenzial: Projekte, die aufzeigen, wie neue technologische Verfahren zum Schutz der Umwelt genutzt und kombiniert werden können. Nicht nur die Produktion bei Fiberpipe ist umweltschonend, sondern auch die entstehende Gewerbeimmobilie.

Es ist dem Bauherren Bamberger sehr wichtig, sein Bauvorhaben mit Schwerpunkt auf nachhaltige ökologische Baustoffe zu realisieren. „Es geht immer darum, Ökologie und Ökonomie zu verbinden. Egal ob beim Bau oder in der Produktion.“ Die Investition in die neue Produktionsstätte in Camp Astrid beläuft sich voraussichtlich auf ca. 850.000 Euro.

Die Grundstücksgröße bietet Reservekapazitäten für weiteres Wachstum. „Wir haben viele Ideen sowie die richtigen Mitarbeiter und Partner, diese auch umzusetzen. Wenn jemand mit Erfahrung im Vertrieb oder in der Produktion von GFK Rohren eine neue Herausforderung sucht und Teil unseres Erfolges werden möchte, stehen bei uns alle Türen offen.“

Als Entwicklungsziel am neuen Standort gibt Bamberger aus, den Umsatz bis 2019 zu verdoppeln und die Belegschaft bis 2019 um weitere sieben Mitarbeiter von aktuell acht Mitarbeitern auf dann 15 ebenfalls nahezu zu verdoppeln. Bürgermeister Tim Grüttemeier begrüßt das Neubauprojekt von Fiberpipe: „Die Investition von Fiberpipe in die neue Produktionsstätte in Camp Astrid ist nicht nur ein weiterer Schritt in der Unternehmensentwicklung von Fiberpipe, sondern auch ein weiteres positives Signal für den Wirtschaftsstandort Stolberg. Die aktuelle Entwicklung im Gewerbegebiet ist hervorragend. Fiberpipe wird den Standort bereichern“.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert