Stolberg-Gressenich - Feuerwehr investiert 700 Stunden Arbeit

Feuerwehr investiert 700 Stunden Arbeit

Von: se
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Die Gressenicher Feuerwehrleute um Torsten Pilz-Breuer (2.v.r.) und Stellvertreterin Rebecca Breuer bauen ihr Gerätehaus um. Foto: Sonja Essers

Stolberg-Gressenich. Vor knapp sieben Monaten haben die Arbeiten im Feuerwehrgerätehaus in Gressenich begonnen. Seitdem werkeln 23 Feuerwehrleute dort neben Arbeit, Einsätzen und Übungsdienst in jeder freien Minute. Ihre Bilanz kann sich sehen lassen: Mehr als 700 Stunden investierten sie bereits in den Umbau ihres Gerätehauses, den sie in Eigenregie stemmen.

„Es dauert ein bisschen, aber wir haben keinen Zeitdruck, sondern machen alles Stück für Stück“, sagt Gruppenführer Torsten Pilz-Breuer.

Die ehemalige Wohnung, die sich auf der ersten Etage befindet, wird ausgebaut. Dort soll unter anderem ein neuer Sozialraum entstehen. Der jetzige befindet sich im Erdgeschoss. In der Fahrzeughalle sind die Einsatz-Spinde untergebracht. Das soll sich ebenfalls ändern. Diese sollen in Zukunft im jetzigen Sozialraum untergebracht werden, um mehr Platz für die Feuerwehrautos zu schaffen. „Die jetzige Lösung ist nicht mehr zeitgemäß“, sagt die stellvertretende Gruppenführerin Rebecca Breuer.

In den vergangenen Monaten ist auf der ersten Etage des Gebäudes einiges passiert. Eine Wand wurde rausgerissen und der Boden wurde mit Platten versehen. Im neuen Sozialraum soll es eine Sitzecke und eine kleine Theke geben, außerdem entstehen ein Abstellraum, neue Sanitäranlagen und eine Küche. Um dafür Platz zu schaffen, wurde bereits der Kamin im Obergeschoss rausgerissen. Ebenfalls auf der ersten Etage zu finden sein wird ein Büro, in dem die Zug- und Gruppenführer Schreibarbeiten erledigen können, der Schulungsraum im Erdgeschoss soll erhalten bleiben.

Unterstützt werden die Ehrenamtler von ortsansässigen Firmen und der Stolberger Verwaltung. „Wenn das Know How einer Fachfirma benötigt wird, stellt sich die Stadt nicht quer. Die Zusammenarbeit ist super“, sagt Pilz-Breuer.

Wann der Ausbau abgeschlossen sein wird, steht nicht fest. Auf jeden Fall haben die Feuerwehrleute noch einiges zu tun. Der Fortlauf des Kamins im Erdgeschoss soll entfernt werden. „Der nimmt zu viel Platz weg“, sagt Breuer. Natürlich muss auch tapeziert und gestrichen werden. „Vielleicht sind wir im nächsten Jahr um diese Zeit fertig. Das wäre klasse“, sagt Rebecca Breuer.

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