Feuerwehr: In Schulen um Nachwuchs werben

Von: dö
Letzte Aktualisierung:
5241348.jpg
Leistungsträger der Jugendfeuerwehr: Über die erfolgreiche Teilnahme an der Ausbildungsmaßnahme Jugendflamme, die Bestätigung ihrer Mitgliedschaft und die Übernahme in den aktiven Dienst dürfen sich diese Jugendlichen freuen. Foto: T. Dörflinger

Stolberg. Auch wenn die Jugendfeuerwehr einschließlich Spielmannszug derzeit rund 85 Mitglieder hat, ist Christoph Baumanns, stellvertretender Wehrleiter, mit dieser Entwicklung nicht ganz zufrieden. Denn der Wehr fehlen trotz hoher Mitgliederzahlen die Nachwuchskräfte aus den eigenen Reihen.

„Die Tendenz ist eher rückläufig. Das Interesse an einer Übernahme in den aktiven Dienst hat nachgelassen“, klagte der Stadtbrandinspektor, der die Ausbilder zur vermehrten Nachwuchsförderung aufforderte und eine Aktion ankündigte, die im Rahmen der Nachmittagsbetreuung an den Schulen erfolgen soll.

„Wir müssen dort eigene Angebote setzten und so das Interesse für die Jugendfeuerwehr wecken“, sagte Baumanns, der auch von den Mitgliedern mehr Beteiligung an der Programm- und Ideengestaltung einforderte.

Adressat dieser Äußerungen waren die Jugendlichen, Eltern und Betreuer, die sich in der Hauptfeuerwehrwache zur Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr eingefunden hatten. Für die Berichterstattung war Marco Veeser zuständig, der Anfang vergangenen Jahres Karl Köhnen nach 20-jähriger Tätigkeit im Amt des Jugendfeuerwehrwartes abgelöst hatte.

Marco Veeser erinnerte die Anwesenden an die wichtigsten Aktivitäten des vergangenen Jahres, zu denen unter anderem die Wettbewerbe und Ausbildungsmaßnahmen Jugendflamme und Leistungsspange sowie das viertägige Zeltlager in Heimbach-Hausen gehörten. Bereits terminiert ist das kommende Zeltlager. Es soll Ende August in Ellemeet/Niederlande stattfinden.

Seinen Bericht schloss Veeser, indem er die Ziele der Jugendfeuerwehr darstellte, die aus sportlicher Betätigung, technischer Aus- und Fortbildung und der Heranführung an den aktiven Dienst bestehen. Dazu gehöre auch das Gesellige.

Für Hildegard Nießen, stellvertretende Bürgermeisterin, war diese Bilanz Anlass, den Eltern und Betreuern für ihre Unterstützung zu danken und die Mitarbeit bei der Jugendfeuerwehr als eine attraktive Form der Freizeitgestaltung darzustellen.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert