Feuerwehr feiert echtes Volksfest zum 100. Geburtstag

Von: Christoph Hahn
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Für Brandoberinspektor Ulrich Wollwert (2. von rechts), Chef der Löschgruppe Atsch in der Stolberger Feuerwehr, gab es beim Fest zum 100-jährigen Bestehen viel Zuspruch – und auch manches Geschenk. Foto: C. Hahn

Stolberg-Atsch. Hundertjährig und dabei ebenso springlebendig wie kreuzfidel: So präsentierte sich die Freiwillige Feuerwehr von Atsch beim Geburtstagsfest rund um die Wache an der Ecke Schneidmühle/Eisenbahnstraße.

Vereinsvertreter, Schützen, Prominente, ganz normale Nachbarn und auch die Kameraden aus der Kupferstadt sowie darüber hinaus: Sie alle waren gekommen, um Brandoberinspektor Ulrich Wollwert und seinen Kameraden der Löschgruppe zu ihrem großen Jahrestag zu gratulieren.

Das Jubiläum war vor allem ein echtes Volksfest, bei dem vielen vieles geboten wurde – mit einer Präsentation der beiden Löschgruppenfahrzeuge, einem Platzkonzert des Musikzuges der Stolberger Wehr, Würstchen vom Grill, Minibaggern für die Kleinen und etlichen anderen Attraktionen mehr.

Mitten in der Atsch

Freunde trafen Freunde, und die Mitglieder der Löschgruppe fühlten sich ein ums andere Mal da, wo sie ohnehin ihren festen Platz haben: mitten in der Atsch und den Herzen ihrer Bewohner.

100 Jahre Löschgruppe: Das spiegelte sich freilich auf andere Weise auch in den Reden, die an diesem Tag gehalten wurden, wider. Ulrich Wollwert als Chef der Gastgeber eröffnete dabei den Reigen der Redner und setzte den Grundton: „Wirklich alle sind herzlich willkommen.“ Sodann spannte der Brandoberinspektor einen weiten historischen Bogen – bis hin zur Gründung als dritter Löschzug der Feierwehr von Eilendorf, zu dem Atsch vor 100 Jahren gehörte.

Aber Wollwert badete nicht nur in der Vergangenheit, die lange nicht sehr ruhmreich sein konnte, weil es vor Ort weder eigene Fahrzeuge noch ein richtiges Wachlokal gab, sondern nahm auch die Gegenwart unter die Lupe: „Die Feuerwehr von Atsch ist bereit, sich neuen Aufgaben zu stellen“, nahm er sich und die Seinen in die Pflicht – und anschließend auch die Politiker auf dem Platz vor der Wache: „Stellen Sie uns die dafür notwendigen Mittel zur Verfügung!“

23 Aktive

Eine richtige Laudatio auf die Wehr hielt Stolbergs stellvertretende Bürgermeisterin Hildegard Nießen, für die die derzeit 23 Aktiven vor allem eines sind: „Männer und Frauen, die sich für das Gemeinwohl engagieren“. Noch eine Facette wusste die Kommunalpolitikerin zu würdigen: „Es ist beeindruckend, wie universell die Kameradinnen und Kameraden heute ausgebildet sind“, merkte sie an und wies dabei auf die besondere Ausbildung für Rettungseinsätze im Bereich des Stolberger Hauptbahnhofs sowie an der Strecke der Euregiobahn hin. Ihr Geschenk: eine offizielle Urkunde der Stadt.

Kreisbrandmeister Bernd Hollands aus Herzogenrath, der von seinem Stellvertreter Jürgen Förster begleitet wurde, überbrachte eine Wappentafel. Und Stolbergs oberster Feuerwehrmann, Toni Sturz, gab den Floriansjüngern aus Atsch eine freundschaftliche Weisung mit auf dem Weg in die nächsten 100 Jahre: „Macht weiter so!“

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