Feuer in Breiniger Rocker-Clubheim

Von: lbe
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Feuer Stolberg
Aus bislang ungeklärter Ursache kam es in diesem Breiniger Vereinsheim zu einem Feuer. Foto: Feuerwehr
Feuerwehr Stolberg
Aus bislang ungeklärter Ursache kam es in diesem Breiniger Vereinsheim zu einem Feuer. Foto: Feuerwehr

Stolberg-Breinig. Am Clubheim eines Stolberger Motorradclubs am Breiniger Berg in Höhe des Parkplatzes Waldschänke haben am späten Donnerstagabend Teile der Fassadenverkleidung an mehreren Stellen im unteren Bereich gebrannt. Verletzt wurde dabei niemand; die Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle.

Unter Einsatzleitung von Amtsleiter Andreas Dovern rückten die Kräfte der Hauptwache und die Löschgruppen Breinig und Venwegen sowie die Löschgruppe Mausbach aus und begannen mit den Löscharbeiten. Zur Kontrolle, dass sich niemand mehr im Haus befand und die Flammen nicht übergegriffen hatten, verschaffte sich ein Trupp unter Atemschutz Zugang zum Innenbereich und lief das komplette Haus ab. Nachdem die Flammen an der Holzfassade gelöscht waren, wurde die Vertäfelung mit einer Rettungssäge geöffnet und die Verkleidung entfernt.

Warum das Feuer ausgebrochen war, ist bislang noch unklar. Die Kriminalpolizei hat die Brandermittlungen aufgenommen. Nach dem jetzigen Stand gehen die Ermittler jedoch davon aus, dass die Ursache des Brandes „von außerhalb kam“, wie eine Sprecherin mitteilte. Zusammen mit einem Brandsachverständigen wird der Tatort noch ausführlicher untersucht. Der Sachschaden wird auf rund 2000 Euro geschätzt.

Reinigungsmittel ausgetreten

Im Anschluss erreichte die Feuerwehr der nächste Notruf. Ein Industriebetrieb aus dem Ortsteil Atsch meldete einen Gasaustritt am Firmengelände. „Eine erste Erkundung von Amtsleiter Andreas Dovern ergab einen Austritt von einem Reinigungsmittel auf Lösemittelbasis. Die Freisetzung fand ausschließlich in einem geschlossenen und nach außen hin abgekapseltem Raum statt“, sagt der Sprecher der Wehr, Michael Konrads.

Da es sich bei dem Lösungsmittel um einen Gefahrstoff handelte, wurde unter entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen gearbeitet. Ein mit Vollschutzanzügen ausgerüsteter Trupp führte Messungen durch, die jedoch nur geringe Werte ergaben. Nachdem die Anlage abgeschaltet wurde, beendete auch die Feuerwehr den Einsatz. Die Beurteilung von Fachberater für Chemie, Hartmut Prast, ergab, dass zu keinem Zeitpunkt Gefahr für Mensch oder Umwelt bestanden.

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