Festival für alle Sinne im Torburg-Museum

Von: Dirk Müller
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Stolberg. Das Museum in der Torburg lockt am Wochenende mit allerlei Aktivitäten, die alle Sinne ansprechen - vor allem den Geruchssinn. Denn mit dem verführerischen Duft frisch gemahlenen Kaffees mischt sich an diesem Adventswochenende der liebliche Geruch frisch gebackener Kräuterprinten.

Diese produziert Manfred Engelen im Aktionsraum, um die neu gegründete Printenmanufaktur „PriMaDorff” vorzustellen. Nach dem alten Originalrezept des Dorffers Karl Hardt fertigt Engelen die regionalen Köstlichkeiten, und die Besucher dürfen sich über die ofenfrischen „Probierhäppchen” in Konfekt-, Taler- oder Weihnachtsbaumform freuen.

Natürlich passt dazu ein frisch gemahlener und aufgebrühter Kaffee gut. Bis zu zehn Kilogramm Arabica-Rohbohnen, fair gehandelt aus Nicaragua, füllt Elvira von Wirth an einem Wochenende in den historischen Kaffeeröster. „Das Gerät stammt aus dem Jahr 1920 und ist das älteste der Firma Probat, das noch in Betrieb ist ”, erklärt von Wirth.

Neben den Gaumenfreuden gibt es im Torburg-Museum natürlich auch traditionelles Handwerk zu bestaunen. Gleich im Eingangsbereich bedienen Helmut Nüsser und Franz-Josef Mertes die Seifenpresse aus dem 19. Jahrhundert.

Sterne, Herzen und Uhren aus Schiefer werden vor den Augen der Gäste in der ersten Etage gefertigt, wo auch Rainer Hauschild tätig ist . Er produzierte zum Beispiel Kerzenständer, Tannenbaumspitzen und Holzschalen auf der Drechselbank des Museums. „Auch diese Maschine wurde Ende des 19. Jahrhunderts gebaut. Ursprünglich hatte sie einen Fußantrieb, wurde aber im Zuge einer Restaurierung auf Motorantrieb umgerüstet”, erklärt Hauschild.

Nur einige Meter entfernt sind die Sankt-Georg-Pfadfinder des Stamm Stolberg aktiv. In ihrem „Weltladen” zwischen unterem und oberen Burghof bieten sie einen warmen Unterschlupf sowie Kaffee und Kuchen an und verkaufen fair gehandelte Produkte zu Gunsten des „Namibia-Projekts” der Rover Atsch. An den kommenden beiden Wochenenden werden die Pfadfinder zusätzlich noch an den Burgofen einladen, wo sie Flammkuchen anbieten.

Für den musikalischen Rahmen sorgen am Samstag die „AutoHarpSinger” von 16 bis 18 Uhr auf dem unteren Burghof. Am Sonntag wird dort das Kupferstädter Traumtheater jeweils um 16 und um 18 Uhr die „Lebende Krippe” in Szene setzen, und auf dem oberen Burghof unterhält von 17 bis 18.45 Uhr der „Chor Myriam Felix” aus Belgien.
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