Ferienspiele zu Ostern im Zinkhütter Hof

Von: Esther Kellen
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Stolberg. Mysteriöse Dinge gehen dieser Tage im Industriemuseum Zinkhütter Hof vor sich. Dort ist nämlich ein wertvolles Artefakt gestohlen worden. Niemand hat den Täter bisher entdeckt. Oder handelt es sich bei dem Phantom etwa um ein Gespenst?

Dieser Frage gehen die kleinen Detektive nach, die von den erfahrenen Detektiv-Trainerinnen Julia Crassmöller, Ann-Kathrin Schläger und Hannah Wozniak im Museum ausgebildet werden. „Spuk im Museum - Ein Fall für die drei Fragezeichen” lautet das Motto der diesjährigen Osterferienspiele im Museum.

Die Spiele sind schon am ersten Tag der Hit. „Wir haben mehr Kinder aufgenommen, als eigentlich geplant war und mussten leider auch einigen absagen”, berichtet Julia Crassmöller von einem großen Interesse.

Die Lehramtsstudentin, die als studentische Hilfskraft in der Museumspädagogik arbeitet, hat das Programm erarbeitet. Die Kinder sind mit Feuereifer dabei. Alle sind sich einig: „Das macht total Spaß!”

Eine Woche lang werden die jungen Detektive ab acht Jahren in die Kunst der Aufklärungsarbeit eines Ermittlers eingewiesen. Am ersten Tag steht aber vor allem das Kennenlernen auf dem Programm. Nach der Einführungsrunde geht es gleich los mit der Detektivarbeit.

Geheime Botschaften

Mit unsichtbarer Zitronenschrift werden von allen Teilnehmern ihre besonderen Merkmale aufgeschrieben. Sichtbar werden die geheimen Botschaften erst, wenn das Papier erhitzt wird. „Die Botschaften werden gemischt und dann gebügelt. Jeder bekommt so die Merkmale eines anderen Kindes und muss herausfinden, um wen es sich handelt”, erklärt Julia Crasmöller. Jeder Detektiv hat auch einen eigenen Ausweis, auf dem sein Fingerabdruck und ein Augenscan verewigt sind. Die Wiedererkennung ist somit garantiert. Damit die Detektive verschlüsselte Botschaften entschlüsseln können, basteln sie Caesar-Scheiben. Mit verschiedenen Buchstabenkombinationen auf zwei kombinierten Scheiben ist ein Code schnell geknackt und der Dieb vielleicht schon entlarvt.

In den nächsten Tagen lernen die „18 Fragezeichen” dann noch, wie man Fingerabdrücke nimmt und sie einem Täter zuordnet. Der Mittwoch ist der Tag der körperlichen Fitness. Schließlich muss ein Detektiv auf Gangsterjagd fit sein. Stelzenlauf, das Überwinden von Wollfäden-Laserstrahlen und das „blinde” Führen eines Ermittlungspartners sind nur einige der insgesamt neun Aufgaben, die die Detektive bestehen müssen. Dann endlich sind die Kinder so weit ausgebildet, dass die eigentliche Suche nach dem Dieb beginnen kann.
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