Ferienspiele: Viel Spaß beim Familientag an der Burg

Von: Toni Dörflinger
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Beim Familientag an der Burg hatten die Kinder und ihre Eltern bei zahlreichen Spiel- und Informationsangeboten reichlich Spaß. So zum Beispiel auf dem Rettungsboot der DLRG. Foto: T. Dörflinger

Stolberg. Schön! Dieses schlichte aber dennoch treffende und anschauliche Prädikat verdient die Veranstaltung, die jetzt an der Burg stattfand. Denn der vom Jugendamt dort organisierte Familientag, der gleichzeitig auch der Auftakt für die schon Ende Juni beginnenden Ferienspiele war, erwies sich als Publikumsmagnet.

Ein Anziehungspunkt, der mit attraktiven Angeboten sowie viel guter Laune, Spaß, einer tollen Atmosphäre und abwechslungsreichen Aktionen aufwarten konnte. Mit zum Erfolg hat aber auch das herrliche Frühlingswetter beigetragen, das mit Sonnenschein und warmer Witterung wahrlich nicht geizte.

Gleich drei Plätze, nämlich den oberen und den unteren Burghof und den Faches-Thumesnil-Platz hatte man für das bunte Geschehen ausgewählt und dementsprechend mit Informationsständen, Mitmachangeboten, Austellung technischer Ausrüstung und einer Bühne ausgestattet. Als ein Renner erwies sich dabei das ausgemusterte Rettungsboot der Stolberger DLRG-Mannschaft. Das aufgebockte Boot war ständig von Kindern und Jugendlichen umlagert, die als kleine Kapitäne am Steuer oder am Bordtelefon des schwimmenden Untersatzes Platz nehmen wollten.

Viel zu tun hatte der aus Wipperfürth stammende Erzieher Marcel Schäffer, der seine für Kinder geeignete Schmiede auf der kleinen Bühne am Eingang zum unteren Burghof aufgebaut hatte. Aber auch alt bewährte Aktivitäten wie Kinderschminken und Hüpfburg hatten reichlich Zulauf. Großes Interesse fand auch das Bühnenprogramm, an dem sich unter anderem die Big-Band des Ritzefeld-Gymnasiums, die City Starlights, das Saxophonensemble der Musikschule Merz und die Gaby-Hermes-Band beteiligten. Außerdem wurden auf der Bühne Hip-Hoptänze und andere Bewegungsspiele zum Mitmachen angeboten.

Ein Schwerpunkt war die Darstellung der vier großen Ferienangebote des Jugendamtes. Um das vielfältige und abwechslungsreiche Angebot, das beispielsweise aus einem Trapper- und Indianerlager sowie einem Fußballcamp und einer Zirkusshow besteht, zu demonstrieren, hatten Mitarbeiter des Amtes und beteiligte Organisatoren und Helfer Informationsstände und einen Spielparcours aufgebaut. Viel zu tun hatten zum Beispiel die „Blackfoot-Tribes“ aus Düren, die als Mitorganisator der Maßnahme, die auf der Gressenicher Wolff-Farm geplant ist, die zahlreichen Kinder und Jugendlichen mit dem Trapper-und Indianerleben vertraut machten. So konnte man auf dem Platz, der im Hintergrund des Großen Turmes liegt, beim Bogenschießen seine Treffsicherheit unter Beweis stellen oder sich kundig machen, wie man aus Sperrholz einen Tomahawk und aus Fellstücken eine Jacke herstellt.

Aber auch die Aktionen, die auf das Angebot des Fußball-Camps und den Zirkus „Cassely“ vorbereiten sollten, waren ständig umlagert. Mit dabei war auch die in Schevenhütte ansässige „Reitschule Werbebachtal“, auf deren Ponys und Kleinpferden die Kinder den Weg vom oberen zum unteren Burghof für einen Ausritt nutzen konnten. Nicht nur was fürs Auge waren auch die Werkstatt- und Ausrüstungswagen von DRK und Technischem Hilfswerk (THW). Denn dort konnte man beispielsweise ein Quad ausprobieren oder sich anhand der ausgestellten Objekte über deren technische Ausrüstung informieren.

Natürlich durfte auch Herbert Baldrian (Max der Clown) nicht fehlen, der aus verknoteten Luftballonschlangen unter anderem Miniaturtiere und Fabelwesen zauberte. Aber auch der Jugendbus und das Spielmobil standen für Mitmachaktionen bereit. Und wer Hunger und Durst verspürte konnte zu zivilen Preisen das Angebot der Burggastronomie in Anspruch nehmen.

Einen kleinen organisatorischen Mangel gab es dennoch zu beklagen. Denn man hatte offensichtlich nicht bedacht, dass zahlreiche Eltern mit Kinderwagen anreisen würden. Denn diese Gefährte über die steilen Treppenanlagen zu bugsieren, war wahrlich nicht ganz einfach. Dabei half auch nicht der Aufzug vom Faches-Thumesnil-Platz zum oberen Burghof. Der erwies sich nämlich als zu langsam und vom Platzangebot als zu gering ausgestattet.

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