Stolberg - Familienfest der Kolpingsfamilie: Spaß im Handwagen

Familienfest der Kolpingsfamilie: Spaß im Handwagen

Von: Toni Dörflinger
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Spielangebot für Groß und Klein: Hans und Roswitha Boltz, Juliana Taskiner und Peter Mensger (v.l.) versuchen beim Familienfest der Kolpingsfamilie ihr Glück beim Zielwerfen. Foto: T. Dörflinger

Stolberg. „Die Caféteria war ein echter Renner. Weniger gut ankommen ist das Spielangebot. Da hätten wir uns von Seiten der Kinder und Jugendlichen eine größere Resonanz gewünscht“: Mit dieser Beurteilung reagiert Hans Boltz, stellvertretender Vorsitzender der Kupferstädter Kolpingsfamilie, wenn auch nicht enttäuscht, aber durchaus selbstkritisch, auf die unterschiedlich ausgefallene Nachfrage beim Familienfest der Kolpingsfamilie.

Dabei hatte die Kolpingsfamilie am Wochenende im und am Rolandshauses an der Steinfeldstraße im wahrsten Sinne des Wortes keine Kosten und Mühen gescheut, um den Besuchern ein attraktives Angebot unterbreiten zu können: Auf dem Parkplatz warteten unter anderem von Peter Mensger, Vorsitzender der Kolpingsfamilie, selbst gebastelte Spielautomaten auf jugendliche Gäste, und im Kolpingraum hatten Monika Hendricks, Rita Beisicht und Ilona Blauth ein Kuchenbüfett mit leckeren Kuchen und Torten bestückt.

Brunnen wird gebaut

Ergänzt wurden die unterschiedlichen und vielfältigen Angebote durch eine Ausstellung über das Brunnenbauprojekt der Kolpingfreunde auf der indonesischen Insel Sumba und einen Informationsstand des Diözesanverbandes Aachen des Kolpingwerkes. Das Familienfest bildete Teil zwei der Festreihe zum 150-jährigen Bestehen der örtlichen Kolpingsfamilie, die 1863 als Stolbergs „Katholischer Gesellenverein“ in Bergenés Hof (heute Rathaus-Passage) gründet wurde.

Den Auftakt hatte die Restaurierung des Marienbildstocks auf dem Hammerberg gebildet (wir berichteten). Abgeschlossen wird der Veranstaltungsreigen mit dem Festbankett am Sonntag, 14. Juli, um 10.30 Uhr, im Rolandshaus für geladene Gäste: Das Programm besteht dann unter anderem aus Musikbeiträgen und einer Laudatio, die der Bundessekretär des Kolpingwerkes, Ulrich Vollmer, gestalten wird.

Zurück zum Familienfest: Dieses war von großer Kreativität und Spontanität der Erwachsenen gekennzeichnet. Denn mangels Masse beim Spielangebot traten die Erwachsenen kräftig in Pedale der Zweiräder und spannten sich zur Freude der wenigen Kinder - rund 25 an der Zahl - vor die bereitgestellten Handwagen und drehten eine Runde nach der anderen gemeinsam mit ihren jugendlichen Fahrgästen auf dem Parkplatz am Rolandshaus.

Mit dabei war auch Eva Museller vom Diözeanverband Aachen des in Mönchengladbach ansässigen Kolpingwerkes. Die Diözesanreferentin begutachtete gemeinsam mit Mensger das vielfältige Angebot und zeigte sich zufrieden angesichts des an den Tag gelegten Interesses besonders der erwachsenen Besucher.

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