Familienbüro: Anlaufstelle mitten in der Innenstadt

Von: se
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Josef Offergeld, Sebastian Heyn und Robert Voigtsberger (von links) im neuen Familienbüro der Stadt. Foto: Sonja Essers

Stolberg. „300 Quadratmeter pure Familienfreundlichkeit“, beschreibt Stolbergs Erster Beigeordneter Robert Voigtsberger die Atmosphäre in den Räumen an der Rathausstraße. Dort öffnet am morgigen Mittwoch Stolbergs Familienbüro offiziell seine Pforten.

Neun Mitarbeiter sollen sich dort künftig um die Belange von Stolbergs Familien kümmern. Das Familienbüro, das laut Voigtsberger seinesgleichen in der Städteregion sucht, soll jedoch nicht nur eine zentrale Anlaufstelle werden. Dort sollen in Zukunft auch Sprechstunden und Beratungen angeboten werden.

Wie es zu der Idee kam? Das vergangene Jahr stand in Stolberg unter dem Motto Familienfreundlichkeit. In diesem Rahmen sei auch die Idee zu einem Familienbüro entstanden. „Auf diese Weise wollen wir das Thema Familienfreundlichkeit nach außen noch besser sichtbar machen“, sagt Voigtsberger.

Wichtig sei ihm, dass die Hemmschwelle für Familien niedrig ist. Diese Meinung teilen auch Josef Offergeld, stellvertretender Jugendamtsleiter der Stadt Stolberg, und Sebastian Heyn, Leiter Sozialpädagogischer Sonderdienste. Schließlich wissen die beiden Männer aus eigener Erfahrung, dass der Begriff Jugendamt nicht ausschließlich positive Assoziationen hervorruft.

Das soll sich mit dem Familienbüro allerdings ändern. Bunte Farben, große Fenster, ein barrierefreier Zugang und jede Menge Spielzeug sollen eine lockere Wohlfühlatmosphäre schaffen. Doch auch Menschen, die das vertraute Gespräch suchen, seien hier bestens aufgehoben, sind sich Voigtsberger, Offergeld und Heyn sicher. Dafür steht beispielsweise ein Besprechungsraum zur Verfügung.

Auch der Standort spiele bei diesem Konzept eine wichtige Rolle. „Wir erhoffen uns dadurch auch, dass die Innenstadt weiter belebt wird“, sagt Robert Voigtsberger und gibt sich diesbezüglich optimistisch. Er habe bereits zahlreiche Stolberger beobachtet, die die Räume von außen gründlich unter die Lupe genommen hätten.

Ein Angebot des Familienbüros: das Eltern-Kind-Café. Ein gemütliches Sofa und Kaffee sollen dafür sorgen, dass die Einrichtung zu einem Ort der Begegnung wird, an dem sich die Familien auch selbst einbringen können. Ein erster Schritt in diese Richtung soll im Rahmen der Ferienspiele der Stadt getan werden. An den bisher noch sehr weißen Wänden werden die kleinen Stolberger sich dann künstlerisch verewigen. „Wir wünschen uns, dass sich die Familien so mit einbringen, dass man die Räume zu etwas nutzen kann, woran wir jetzt vielleicht noch gar nicht denken“, sagt Offergeld.

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