Fabian Hintz macht die ersten 100.000 fürs Sportplatz-Projekt voll

Von: -jül-
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Strahlende Mutter und stolzer Sohn: Fabian Hintz verewigt sich mit einer Lorbeerkranz-Plakette auf der großen Sponsorenwand. Foto: J. Lange

Stolberg-Breinig. Muttter Yvonne strahlt voller Stolz. Nicht minder ihr achtjähriger Sprößling: Fabian Heintz hat sein Taschengeld zusammengekratzt und seinen Beitrag zum Kunstrasenprojekt in Breinig geleistet. Und mit seinem Geld hat der Spielverein die erste wichtige Hürde beim Einwerben von Mitteln zur Realisierung des Projektes geschafft.

Fabian Heintz machte genau die ersten 100.000 Euro komplett. Und wie jeder große und kleine Unterstützer auch durfte sich Fabian Heintz auf der zwölf Meter großen Spendenwand im Kunstrasenplatz-Format im Breiniger Stadion verewigen. Wilfried Aberle hatte dazu seine Namensplakette eigens mit einem goldenen Lorbeerkranz mit der Ziffer 100.000 gestaltet. „Ich finde es toll, wenn ich in einigen Jahren hier noch meinen Namen lesen kann“, erzählt der Spieler der Breiniger E2-Jugend. Mehr noch aber freut er sich darauf, wenn er nicht mehr auf den Aschenplätzen, sondern bald schon auf Kunstrasen spielen darf. Immerhin trainiert Fabian schon seit vier Jahren auf der leidigen Breiniger Asche.

Angesichts dieses Engagements in jungen Jahren freut sich Vorsitzender Frank Laumen schon einmal bei seinen Dankesworten darüber, dass Fabian Heintz wohl dem SVB treu bleiben möchte. Der erhält übrigens die Spendenquittung mit der durchlaufenden Nummer 100. „Das ist nun wirklich Zufall“, schmunzelt Jürgen Ramers, der die Vermarktung des Projektes betreut. Kein Zufall ist es, dass sich die Jugend beachtlich engagiert. Einzelne Spieler ebenso wie ganze Mannschaften spenden für ein Stück Kunstrasen; und auch in der Geschäftswelt ist die Resonanz positiv, wie man an der Spendenwand ablesen kann, die erst seit Beginn der Sommerferien aufgehängt ist.

„Wir haben uns eindeutig für das Maximalprinzip und gegen eine fiktives Spendenziel ausgesprochen“, erklärt Ramers: „Ziel ist und bleibt der nächsten Generation keinen Schuldenberg zu hinterlassen.“ Immerhin beteiligt sich der Spielverein mit einem Volumen von rund 1,2 Millionen Euro an Eigenleistungen an der Realisierung des Sportplatz-Projektes. Gleichzeitig wird der Weg frei für das Neubaugebiet mit rund 60 Wohneinheiten. „Gut 20 Millionen Euro werden da verbaut und etliche junge Familien siedeln sich neu im Ort an“, sagt Ramers. Die Gewerbetreibenden werden davon profitieren...

Auf ein weiter steigendes Spendenaufkommen setzen die Breiniger Verantwortlichen. Jetzt wo die Sommerferien vorbei sind, der Spielbetrieb wieder anläuft und beim Lützeler-Turnier an diesem Wochenende können sich Besucher und interessierte Unterstützer schon einmal ein Bild machen vom Fortschritt der Arbeiten. Die neue Platzanlage ist weitgehend planiert, eine mächtige Rigole ist ausgehoben. Das Projekt gewinnt Konturen. Ein Bild machen kann man sich dann auch vom Stand auf der Spendenwand.

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