Stolberg-Breinig - Expressionismus und Avantgarde: Emil Sorge beim offenen Atelier

Expressionismus und Avantgarde: Emil Sorge beim offenen Atelier

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Das Modell für seien Installation „TheBan” in der Artco-Galerie Herzogenrath: Emil Sorge besticht mit spannenden Foto: Eisenmenger

Stolberg-Breinig. „Heute ist alles ruhiger geworden. Ich schaue auf diese Zeiten zurück wie auf eine schöne Kindheit.” Das sagte jüngst Emil Sorge, als seine Ausstellung „Schwarzes Haus - Rotes Haus” im Kunst- und Kulturzentrum der Städteregion in Monschau eröffnet wurde.

Noch bis zum 22.Dezember sind dort an der Austraße Holzschnitte, Malerei und (Leucht-)Skulpturen des Breiniger Künstlers zu bewundern, der schon auf wilde Düsseldorfer Zeiten Ende der 1970er-Jahre zurückblicken kann, in denen er als junger Künstler vieles auf den Kopf gestellt hat. Zu erlebnisreichen Zeiten zählen sicherlich die vielfältigen Begegnungen mit Win Braun, der in seiner Retrospektive in der Galerie ganz aktuell auch seinen Freund und Weggefährten mit Exponaten würdigte.

Kontakt zu den Menschen

Doch neben dem imposanten Überblick über die gesamte Bandbreite des künstlerischen Schaffens von Sorge im Monschauer KuK kann man sich an diesem Wochenende ebenfalls einen ganz persönlichen Eindruck des Lebens- und Schaffensumfeldes des Breiniger Künstlers vor Ort machen.

Ganz intim und dennoch einer breiten Öffentlichkeit gewidmet lädt Emil Sorge ganz herzlich zum „offenen Atelier” nach Hause ein. In die Corneliastraße 32a am Samstag und Sonntag, 6. und 7. November, von 11 bis 18 Uhr.

„Black House - Red House” hat er mit Verweis auf die Monschauer Präsentation seine Einladung nach Breinig überschrieben. „Ich arbeite gerne zurückgezogen, brauche dann aber auch wieder den Kontakt zu Menschen”, sagt Emil Sorge über sich selbst und bietet gleich auch die passende Gelegenheit dazu.

Dann kann man am Wochenende auch gerne diskutieren über seinen „täglichen Kampf mit meinen künstlerischen Ansätzen wie Expressionismus und klassische Avantgarde”, um seinen Weg weiter gehen zu können. „Natürlich wünsche ich mir, dass die Menschen in meinen Arbeiten Dinge erkennen, die für sie wichtig sind.” Die spannende Gelegenheit dazu kann man am Samstag und Sonntag nutzen.

Weitere Informationen gibt der Künstler unter 936379 oder info@emil-sorge.de. (-jül-)

Zur Person:

Emil Sorge

In Breinig wird Emil Sorge geboren am 6.Januar 1957. Er absolviert von 1973 bis 1975 eine Lehre als Reklamemaler, studiert anschließend bis 1981 an der Kunstakademie Düsseldorf und ist Meisterschüler bei Rissa (Prof. Karin Götz). Emil Sorge leistete Zivildienst, seitdem lebt und arbeitet er als freischaffender Künstler in Breinig.

Zahlreiche regionale und internationale Einzel- und Gruppenausstellungen dokumentieren sein Îuvre; u.a. im Künstlerhaus Hamburg, in der FMK Galerie Budapest, bei der ART Cologne, in der Neuen Galerie Sammlung Ludwig, in der Reichsabtei Kornelimünster, in der Galerie Art Engert Eschweiler und auch dem KuK der Städteregion. Pharaos und Goldtor stellte er zwar in der Breiniger Pfarrkirche St. Barbara aus, aber seine Heimatstadt hat den renommierten Künstler bislang noch nicht mit einer Einzelausstellung gewürdigt.
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