Stolberg - „Exerzitien im Alltag“: Wichtige Zeit der Stille nutzen

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„Exerzitien im Alltag“: Wichtige Zeit der Stille nutzen

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Stolberg. Zu erfahren, dass Gott nicht nur in der Kirche oder in einer frommen Umgebung zu finden ist, dazu möchte das Team der „Exerzitien im Alltag“ auch in diesem Jahr einladen. Die Exerzitien finden montags und dienstags statt, Start ist am 15. Februar.

Der geistliche Weg zum Einssein mit Gott geht über die Begegnung mit der eigenen Realität. Das wusste schon die Bibel, die uns als Vorbilder des Glaubens nie perfekte und fehlerlose Menschen vor Augen geführt hat , sondern Menschen, die eine Schuld auf sich geladen haben und aus der Tiefe heraus zu Gott geschrien haben. Gerade Schwierigkeiten, die uns treffen, oder auch Versagen und Scheitern haben ihren Sinn.

Die Spiritualität von unten richtet sich an der Gestalt Jesu aus. Dazu sind Zeiten der Stille und des Hörens genau so wichtig wie das Gebet und die Schriftbetrachtung. „Exerzitien im Alltag“ sind ein geistlicher Übungsweg nach einem menschenfreundlichen Leben. In Zeiten von Not und Bedrängnis gilt es, den Alltag unter den Füßen nicht zu verlieren, sondern Trost zu finden.

Dazu bedarf es der Gemeinschaft, die zum Glauben anstiftet, den Menschen mitnimmt und aushält, denn nach Ignatius von Loyola, den Gottesfreund und Menschenkenner, „sättigt und befriedigt nicht das Vielwissen die Seele, wohl aber das Verspüren und Verkosten der Dinge von innen her“. Nicht mehr fragen, was ich vom Leben will, sondern zu erfüllen, was das Leben im Augenblick von mir erfordert und dies zum Ausdruck bringen, ist wichtig. Sich täglich etwa eine halbe Stunde Zeit nehmen für die Betrachtung und zehn Minuten für einen Tagesrückblick zum jeweiligen Wochenthema sind notwendig, um eine Antwort auf die Sehnsucht nach wirklich tragender Glaubenserfahrung zu finden.

Alle Dimensionen des Menschen werden dabei angesprochen: Denken, Fantasie, Bilder, Ideen Gefühle, Wahrnehmung, Leib und Geist. Exerzitien bewirken, dass jeder Einzelne mehr Klarheit für das eigene Leben erhält.

Es ist ein schrittweises Hineinwachsen in das Gesetz der Liebe Gottes, das sich nur nach und nach erschließen lässt, wenn der Teilnehmer bereit bist, öfter und nachhaltiger in sein Inneres zu gehen. Exerzitien mit jeweils fünf Treffen finden alle im ökumenischen Gemeindezentrum Frankental statt: Die Montagsgruppe beginnt am 15. Februar, 19.30 Uhr bis 21 Uhr und die Dienstagsgruppe trifft sich am 16. Februar von 9.30 bis 11 Uhr.

Der Teilnehmerbeitrag für Materialien ist 15 Euro. Handzettel liegen in den katholischen und evangelischen Kirchengemeinden sowie in öffentlichen Einrichtungen aus. Anmeldung zum diesjährigen Thema „Wie mein Leben Gebet werden kann“ ist telefonisch bei Agi Ruskowski, Tel. 02402/71742 oder per E-Mail bei Marie-Luise Otten unter mary-luotten@web.de ab sofort möglich.

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