EVS-Cup-Finale endet mit Tumulten

Von: fla
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In der regulären Spielzeit lieferten sich Breinig und Walheim zwar ein verbissenes, aber dennnoch weitgehend faires Duell. Foto: R. Flader

Stolberg-Breinig. Hertha Walheim hat seinen sommerlichen Siegeszug fortgesetzt und innerhalb von zwei Wochen ein drittes prestigeträchtiges Vorbereitungsturnier für sich entschieden. Im Duell der beiden Landesligisten sicherte sich die Hertha mit 6:5 nach Elfmeterschießen gegen Gastgeber SV Breinig den Titel.

Tumultartige Szenen nach dem Abpfiff sorgten allerdings dafür, dass das Sportliche zwischenzeitlich in den Hintergrund rückte.

Nach einem 1:1 nach regulärer Spielzeit überschlugen sich beim fälligen Elfmeterschießen die Ereignisse: Nachdem die ersten vier Schützen beider Teams sicher verwandelten und ein Breiniger patzte, hatten die Walheimer „Matchball”.

Wendel Putzier scheiterte aber an Breinigs Torwart Johnny Görtz. Doch Schiri Riesener ließ den Elfmeter wiederholen, der Breiniger Torwart hatte sich seiner Ansicht nach zu früh bewegt. Im zweiten Versuch verwandelte Putzier und bescherte Walheim damit den Turniersieg.

Doch der Jubel der Herthaner ging in den Breiniger Protesten unter. Trainer Mirko Braun und einige seiner Spieler, die sich während der Partie schon benachteiligt gefühlt hatten, mussten von mehreren Leuten davon abgehalten werden, gegen den Schiedsrichter handgreiflich zu werden. Auch einige Zuschauer stürmten auf den Platz und attackierten die Unparteiischen.

Ob dieses unschöne Schauspiel für Breinig noch ein Nachspiel haben wird, bleibt abzuwarten. Unter einem gellenden Pfeifkonzert verließ das Schiedsrichtergespann den Platz, die folgende Siegerehrung musste verschoben werden, bis sich die Gemüter halbwegs beruhigt hatten. Walheims Trainer Dirk Offermann sprach später von einem „engen Finale, das eigentlich zwei Sieger verdient hat.” Sein Kollege Mirko Braun hatte das Stadion da schon verlassen.

Im Schatten dieses turbulenten Spiels sicherte sich Westwacht Aachen mit einem 1:0 gegen den SV Eilendorf den dritten Platz des EVS-Cups. Jens Müller, der mit sechs Treffern Torschützenkönig des Turniers wurde, schoss in der 14. Minute das einzige Tor des Spiels.
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