Es wird laut gelacht auf der Flüstersitzung

Von: Dirk Müller
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Die Köbesse André Hennecken und Günter Blaszczyk (l.) begeistern das Publikum bei der Flüstersitzung auch als „Klofrauen“. Foto: D. Müller

Stolberg-Breinig. Die Flüstersitzung ist ein jeckes Erfolgsmodell: Auch die fünfte Auflage im „Breiniger Gürzenich“, dem Pfarrheim „Goldener Stern“, war wieder ausverkauft, und 120 Narren ließen es sich bei frisch zubereiteten Speisen und kühlen Getränken gut gehen.

Und natürlich bei einem abwechslungsreichen Programm, das die leiseren karnevalistischen Töne pflegte. „Das schöne an dieser Veranstaltung ist, dass die Leute auch wirklich zuhören“ beschrieb Pastor Ulrich Lühring vom Organisationsteam, dem auch Josef Oebel, André Hennecken und Günter Blaszczyk angehören.

Unterhaltungen zwischen den Gästen fanden im Flüsterton statt, gelacht wurde andererseits umso lauter. Dazu gab es reichlich Gelegenheit, denn die Redebeiträge sparten nicht mit Pointen. Zahlreiche köstliche Scherze reizten die Lachmuskeln des Publikums von Beginn an. Allen voran waren immer wieder die drei Köbesse Blaszczyk, Hennecken und Lühring verantwortlich dafür, dass kein Auge trocken blieb.

Besonders für ihre Witze mit viel Lokalkolorit ernteten sie viele Lacher. Etwa der Vorschlag, das Gewerbegebiet Camp Astrid mit Leben zu füllen, indem die Stadtverwaltung den Vichter Dorfladen dorthin umsiedelt. Zu humoristisch bedingter Schnappatmung in den Reihen des Publikums führte auch die häufigere Erwähnung des parteilosen Breiniger Bürgermeisterkandidaten, der zum Beispiel sein Haus direkt an eine Bushaltestelle angebaut habe. „Mit Mauer darum und alles schön grau in grau. Und jetzt wundert er sich, wenn die Busfahrer in seinem Wohnzimmer Mittagspause machen“, feixte Hennecken.

Das gut vierstündige Programm der Flüstersitzung gestalteten die Köbesse freilich nicht alleine: Regisseur Oebel schleuste lokale und überregional namhafte Künstler auf die Bühne.

Aus Köln waren Peter Krempler und Hans Becker alias „Die 2 Jeflappte“ nach Breinig gekommen, um ihr Zwiegespräch mit „gehobenem Blödsinn“ zu halten, und auch die „Jecke Jummibotz“ Frank Friederichs hatte den Weg von der Domstadt in das Pfarrheim gefunden, um das Publikum zu unterhalten. Wilfried Hauten, der „Mann aus der Eifel“, ließ sich ebenfalls nicht lumpen und machte viele amüsante Scherze.

Zwei weitere Büttenreden steuerten Birgit und André Hennecken bei, und das Kindermariechen der KG Sündenböcke, Tereza Mommer, erhielt für ihren eindrucksvollen Tanz viel Beifall. Einer der Höhepunkte der Flüstersitzung war der Auftritt des kölschen Liedermachers Björn Heuser, und auch bei den anderen Musikdarbietungen war eher „Mitsingen“ als „Flüstern“ angesagt: Der „singende Figaro“ Hans Montag gab sich die Ehre, und als Stimmungsgaranten sorgten die Trompetenbläser Donnerberg und die „Karamba Männcher“ für tolle Stimmung im „Breiniger Gürzenich“.

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