Es darf gelacht werden: Comedy und Kabarett

Von: Dirk Müller
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Kulturmanager Max Krieger (rechts) und Walter Danz von der Kleinkunst-Initiative Euregio bringen Kabarett und Comedy im Rahmen des städtischen Kulturprogramms jetzt auch in Stolberg ins Rollen. Foto: D. Müller

Stolberg. Es darf gelacht werden in der Kupferstadt. Und das ganz „offiziell“, denn das städtische Kulturprogramm wartet mit einer humoristischen Serie auf und präsentiert Kabarett und Comedy in der Burg. Am Donnerstag, 26. März, erfolgt der Auftakt mit Maxi Gstettenbauer und seinem neuen Programm „Maxipedia“, doch vorher ist noch einiges zu tun, erklärt Kulturmanager Max Krieger: „Der Rittersaal muss noch ertüchtigt werden, um comedy- und kabaretttauglich zu werden. Die Fenster müssen für die Dauer der Veranstaltungen verdunkelt werden, wir benötigen professionelle Bühnenbeleuchtung und Tonanlage.“

„Meine Wunschpartner für hochwertige Comedy- und Kabarettveranstaltungen in der Kupferstadt waren Agnes und Walter Danz von der Kleinkunst-Initiative Euregio, die seit zwei Jahrzehnten im Eschweiler Talbahnhof erfolgreich solche Veranstaltungen präsentieren“, beschreibt der Kulturmanager. Walter Danz versichert, von der Idee und vor allem von der Burg angetan zu sein: „Die Location ist einfach toll und ruft quasi nach solchen Events.“ Der Rittersaal fasse aber nur maximal 120 Gäste. „Da bekommt man natürlich nicht jeden Künstler.“

Dennoch sei es gelungen, ein qualitatives Programm aufzustellen. „Maxi Gstettenbauer ist ein aufstrebender Newcomer, der jüngeres Publikum anspricht, die großartige Kabarettistin und Welt-Chanteuse Nessi Tausendschön konnten wir für eine Vorpremiere gewinnen, bevor sie mit ihrem Programm in die großen Häuser geht. Knacki Deuser zieht mit seinem Namen und seiner großen Qualität, und Hastenraths Will punktet mit viel Humor und Lokalkolorit“, zählt Danz auf. Eine Stolberger Konkurrenz zum Tal­bahnhof fürchtet er nicht: „Es ist eine Partnerschaft. Wir nehmen uns nichts, sondern hoffen auf einen Synergieeffekt.“ Krieger betont, es solle bei vier bis fünf Kabarett- und Comedy-Veranstaltungen in der Burg bleiben. Damit „weitere Initiativen wie etwa von Gastwirten in der Altstadt möglich bleiben. Eine lebendige Szene ist für Stolberg wünschenswert.“

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