Stolberg-Münsterbusch - Erstmalig eine Frau an der Spitze der DJK

Erstmalig eine Frau an der Spitze der DJK

Von: Heike Eisenmenger
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Ist sich der Unterstützung „ihrer” Männer von der DJK Bleibtreu sicher: Vorsitzende Martina Hermanns-Franck, die Jan Kever (Mitte) ablöst, mit Peter Schirbach (l.), Tim Hüppe und Peter Weißhorn (r.). Foto: H. Eisenmenger

Stolberg-Münsterbusch. Zum ersten Mal in der mehr als 100-jährigen Geschichte der DJK Bleibtreu Stolberg-Münsterbusch hat eine Frau die Leitung übernommen: Martina Hermanns-Franck wurde bei der Jahreshauptversammlung einstimmig zur neuen Vorsitzenden gewählt.

Die 43-Jährige tritt an die Stelle von Jan Kever, der nach sechs Jahren im Amt nun seiner Familie Hauptpriorität einräumt und sich aus der Vorstandsarbeit zurückzieht.

Der Verein hat zwei Abteilungen - Tischtennis und Badminton - wobei Badminton die populärere Sportart ist: Von den rund 200 Mitgliedern sind nur 30 Tischtennis-Spieler. Was zudem auffällt ist, dass es ausschließlich Männer sind, die den kleinen, harten Ball über das Netz schmettern.

In diesem Jahr nehmen sechs Badminton-Mannschaften und vier Tischtennis-Teams am Meisterschaftsbetrieb teil, verkündete Peter Schirbach vom Vorstand. Nach langer Auszeit hatte die Badminton-Abteilung in der Spielzeit 2009/2010 wieder eine Jugendmannschaft am Start, die sich im Laufe der Saison mit einem dritten Platz hervorragend platziert habe, so Schirbach, der von den 20 Anwesenden einstimmig als stellvertretender Vorsitzender bestätigt wurde.

Erfreuliches gab es aus den Reihen der Tischtennis-Abteilung zu vermelden: Einige Ehemalige sind wieder in den Spielbetrieb zurückgekehrt. Die Dritte wurde Meister in der 3.Kreisklasse und spielt in der kommenden Saison in der 2.Kreisklasse.

Große Freude herrsche im Verein darüber, dass die Stadt Stolberg im März damit begonnen habe, die Sanitärräume in der Turnhalle Prämienstraße renovieren zu lassen, sagte Kever. Die Duschräume in Ordnung bringen zu lassen, lag Jan Kever in seiner Amtszeit als Vorsitzender ganz besonders am Herzen: „Die waren in einem schlimmen Zustand, teilweise funktionierte bei den Herren nicht eine einzige Dusche”, erinnerte sich Kever.

Doch das ist nun Vergangenheit, „die Arbeiten in den Duschräumen sind weitgehend fertiggestellt”, freute sich Kever, der mit Jugendwart Thorsten Schirbach aus dem Vorstand schied.
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