Stolberg - Erster Teil der Rhenania­straße in zwei Monaten gebaut

Erster Teil der Rhenania­straße in zwei Monaten gebaut

Von: -jül-
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Heinz Herrmann, Bernd Kistermann und Tobias Röhm (v.l.) inspizieren den ersten Ausbauabschnitt der Rhenaniastraße. Foto: J. Lange

Stolberg. Die Herren von der Spitze der Bauverwaltung sind zufrieden. In nur gut zwei Monaten ist der erste Abschnitt der Rhenania­straße zwischen den Einmündungen der Münsterbach- und Probsteistraße neu gebaut worden.

8,50 Meter Fahrbahnbreite, inklusive zwei Fahrradstreifen plus Gehweg, überfahrbare Fahrbahnteiler und barrierefreie Bushaltestellen sind Standard. Mit 330.000 Euro trägt der Bund 60 Prozent der Ausbaukosten.

Der zweite Abschnitt wird voraussichtlich erst im kommenden Jahr angepackt, erklären Tobias Röhm, Bernd Kistermann und Heinz Herrmann. Zuerst soll das neue Parkhaus am Hauptbahnhof fertiggestellt werden. Aber es gibt noch eine weitere Problemstelle: Hinter dem Bahnübergang soll ebenfalls ein Stück der Probsteistraße ertüchtigt werden. Dazu bedarf es eines Planfeststellungsverfahrens in Zusammenarbeit mit dem Eisenbahn-Bundesamt, was eine langwierige Angelegenheit ist.

Der Zweckverband Nahverkehr Rheinland fördert mit 80 Prozent diesen zweiten Ausbauabschnitt. Dann wäre die Rhenaniastraße fast komplett in einem ordentlichen Zustand, wäre da nicht der Abschnitt als Landesstraße 236 zwischen Münsterbachstraße und Dreieck. Der dort zuständige Landesbetrieb erkennt zwar den Sanierungsbedarf seiner Straße an, aber das Land hat ihm bis dato nicht die erforderlichen Mittel für eine Sanierung der Strecke überwiesen. Wann das sein wird, ist in der Euskirchener Zentrale unbekannt.

„Wir stehen täglich mit dem Landesbetrieb in Kontakt“, bekennt der Technische Beigeordnete. Denn es gibt weitere Schnittpunkte zwischen der Stadt und der Landesbehörde, die angepackt werden wollen. Dazu zählt ein weiteres Teilstück der L236 in der Ortslage Atsch.

Nachdem die Pläne des Landes zum Radwegebau gescheitert sind, möchte die Stadt noch in diesem Jahr mit dem Einbau von Querungshilfen und der barrierefreien Aufwertung von Bushaltestellen die Sebastianus­straße ein Stück verkehrssicherer machen. „Dabei wollen wir außerdem einige Schäden in der Fahrbahn beheben“, sagt Röhm, dass in der kommenden Woche dazu ein Abstimmungstermin beim Landesbetrieb ansteht.

Bei dieser Gelegenheit soll auch das alte Thema „Vier Wege“ auf den Tisch kommen. Die gefährliche Kreuzung der L12 bei Werth ist trotz aller Bemühungen und Bekundungen noch nicht entscheidend entschärft worden. Neben Markierungen sind die Starenkästen an der Zufahrt zum Steinbruch Vygen nahe Gressenich wieder in Betrieb gesetzt worden. Nun wollen die Stolberger mit dem Landesbetrieb über den Einbau von Querungshilfen in Höhe der Bushaltestellen verhandeln – ein Stolberger Wunsch, der seit der letzten Landtagswahl immer noch nicht erfüllt worden ist.

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