Erste Gedenkstätte für Contergan-Opfer

Von: -jül-
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Stolberg. „Ich finde das super”, sagt Johannes Igel, als ihn unsere Zeitung von der Entscheidung des Rates über das Contergan-Mahnmal informiert.

Einstimmig ist am Dienstag das vollzählig versammelte Parlament dem Vorschlag von Bürgermeister Ferdi Gatzweiler gefolgt, die von Bonifatius Stirnberg entworfene Bronze-Skulptur im Foyer des Kulturzentrums Frankental aufzustellen.

„Ich danke dem Rat und dem Bürgermeister für dieses Ergebnis und ihr Engagement”, freut sich Igel jetzt auf die Einweihung. Der aus Morbach (Hunsrück) stammende Initiator dieser ersten Gedenkstätte ist selbst Contergan-Geschädigter und möchte an die Opfer des Medikamentes des Herstellers Grünenthal an dessen früherem Sitz erinnern.

Das Unternehmen hat sich bereit erklärt, das Projekt zu finanzieren. Bereits nächste Woche werden Stirnberg, dessen Plastik ein Contergan-geschädigtes Mädchen zeigt, mit Igel und der Stadt vor Ort über Details des Mahnmals sprechen.
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