Erneut junges Reh von einem Hund gerissen

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Stolberg. Die Wilderei zwischen Vicht und Zweifall nimmt kein Ende. Jagdaufseher Bernd Roggenkamp wurde am Wochenende zum Burgberg Nähe Vicht gerufen. Dort wurde unweit der Straße „Dicke Hecke“ ein gerissenes Rehkitz auf einer dem Wald angrenzenden Wiese gefunden.

Zum jetzigen Zeitpunkt, der Paarungszeit des Rehwildes, werden die Kitze öfters allein gelassen, da das Muttertier mit paarungswilligen Rehböcken beschäftigt ist. In der letzten Zeit häufen sich solche Vorfälle in diesen Bereichen.

Die Gedankenlosigkeit mancher Hundehalter und Halterinnen sei kaum noch zu überbieten, so Roggenkamp. Der Jagdaufseher hat einfach kein Verständnis mehr dafür und weist auf die aktuelle Gesetzeslage hin, die besagt, dass unbeaufsichtigt keine Hunde (auch Katzen) in Jagdrevieren herumlaufen dürfen. Dies ist eine Ordnungswidrigkeit, die mit Geldbußen bis zu 5000 Euro geahndet werden kann.

Zudem ist der Abschuss wildernder Hunde, als letzte Möglichkeit um Wildtiere vor unmittelbarer Gefahr durch eine Attacke zu schützen, auch nach der Jagdgesetznovellierung weiterhin Bestandteil des aktuellen Jagdgesetzes in NRW.

Roggenkamp: „Dies will mit Sicherheit keiner tun, und es sind auch hier wieder nur Ausnahmen und Einzelfälle, die dann andere vorbildliche Hundebesitzer mit in ein schlechtes Licht rücken.“ Daher bittet der Jagdaufseher gerade auch Hundebesitzer, die solch ein Fehlverhalten beobachten, sich bei ihm zu melden. Unter der Handynummer Telefon 0151/42462809).

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