Entwicklungshilfe der Atscher Rover zeigt Wirkung

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Nach drei Jahren sahen die Pfa
Nach drei Jahren sahen die Pfadfinder ihre Freunde aus Kolumbien wieder.

Stolberg. „Ihr habt euch ja gar nicht verändert”, hat Esther Milbert die Rover Atsch freudestrahlend begrüßt. Nach drei Jahren Kontakt per E-Mail sahen sich die deutschen Pfadfinder und die Leiter der Einrichtung „Corporación Sueños Especiales” aus dem kolumbianischen Ibagué endlich wieder.

2008 führten die Pfadfinder unter der Leitung von Marcel und Kathrin Hohensee das Entwicklungshilfeprojekt in Zusammenarbeit mit den Kolumbianern Julio César Cárdenas, Alejandra Sanchez und der Deutschen Esther Milbert durch.

Damals erarbeiteten die Jugendlichen Geld, um damit eine Behindertenwerkstatt für die integrative Einrichtung zu errichten. Im Sommer 2008 reisten sie nach Ibagué, um beim Hausbau aktiv mitzuhelfen. Für die Jugendlichen war die Zeit am anderen Ende der Welt ein einschneidendes Erlebnis. Alle erinnern sich gerne zurück. Bei ihrem Besuch wurden viele alte Geschichten wach, und alle verstanden sich ebenso gut wie damals.

Bei ihrem Aufenthalt in diesem Jahr waren die drei neben ihrem Besuch in Stolberg bei vielen Pfadfindergruppen zu Gast, wo sie ein typisches Spiel aus ihrer Heimat präsentierten. „Das Projekt war nachhaltig, das können wir garantieren.” so Milbert. Heute gibts in der Werkstatt nicht nur ein Werkprojekt für behinderte Jugendliche, sondern auch Computerkurse für Erwachsene, Englischkurse und eine kleine für die Dorfbewohner kostenlose Bibliothek.

„Es ist schön zu wissen, dass auch so weit weg jemand immer an uns denkt.” sagte Julio César Cárdenas. Auch die Deutschen sind stolz auf die gute Zusammenarbeit. „Wir würden am liebsten sofort wieder dorthin reisen, es war einfach eine tolle Zeit”, erinnert sich einer der Jugendlichen.
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