Entdeckungsland Irland: Viel Interessantes über Land und Leute

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Stolberg. „Was Sie schon immer einmal über Irland wissen wollten“ - unter diesem Motto steht am Sonntag, 14. Juni, ein moderierter Multimedia-Vortrag im Rahmen von „Stolberg goes Ireland“. Dabei erfährt man Wissenswertes über Kultur, Land, Leute, Politik, Touristik und Religion in Irland.

 Der Vortrag findet von 15 bis 18 Uhr im Rittersaal der Burg Stolberg statt. Der Eintritt ist frei, Sitzplätze können frei gewählt werden. Im ersten Teil geht es um Nordirland, nach einer Pause für Randgespräche geht es im zweiten Teil um die Republik Irlands.

Start ist um 15 Uhr mit dem Thema „The Celtic Way. Annäherungen und Entdeckungen in Nordirland“. Nordirland zu erkunden, ist eine spannende Entdeckungsreise. Sie führt durch wunderbare Landschaften, markante politische Gefilde und eine dramatische Vergangenheit. Lange noch haftete Nordirland das Image einer Spannungsregion an. Die Tage des Bürgerkriegs sind nicht vergessen.

Doch sind die Zeiten der gewaltsamen Konflikte zwischen englandtreuen Protestanten und republikanisch gesinnten Katholiken seit mehr als 15 Jahren vorbei. Seit dem Karfreitagsabkommen von 1998, seit die IRA die Waffen niederlegte und die politischen Führer einander die Hand reichten, gehen die Menschen aufeinander zu. Heute sind Land und Leute offener denn je. Die Touristen sind zurückgekehrt. Viele hatten verständlicherweise Bedenken. Sie erwartet ein wunderbares Urlaubsziel.

Wie es um Nordirland heute bestellt ist, zeigt der Bilder-Vortrag aus der Sommerreportage des redACtionsbureaus, das in Herzogenrath ansässig ist. Als Reisejournalisten haben Heinz Bück und Sigrid Schusser die Grüne Insel innerhalb ihres Dokumentationsprojekts „The Celtic Way“ sechs Wochen lang bereist. Sie dokumentierten auf ihren Touren durch die Länder der keltischen Nationen insbesondere auch die Gegenwart und Vergangenheit Nordirlands.

Wo kann man heute dort Urlaub machen, was muss man gesehen haben? Und ist man dort auch wirklich sicher? Ja, da sind sich die Autoren ganz sicher! Einen wunderbaren Urlaub kann man dort verbringen, in einer der schönsten Regionen der Grünen Insel überhaupt. Mit wunderbaren Landschaften und gastfreundlichen sympathischen Menschen ist es für ein Entdeckungsland für Reisende.

Von 16 bis Uhr gibt es eine Pause für Randgespräche. Im Anschluss, bis 18 Uhr, heißt es : „Die wahre Wucht: Irlands Wild Atlantic Way“. Im Westen Irlands wurde soeben der Wild Atlantic Way eröffnet. Mehr als 150 touristische Attraktionen säumen diese 2500 Kilometer lange Küstenstraße. Wo soll man da bloß ein- und aussteigen? Heinz Bück und Sigrid Schusser sind der Traumstraße gefolgt und nennen die Hot Spots .

Küstenstraßen gelten als Traumstraßen und die Iren als gute Geschichtenerzähler. Daher haben sie nun auch eine und sogar die längste der Welt. Nicht, dass sie die eigens gebaut hätten. Nein, diese wunderbare Reiseroute an der irischen Westküste gab und gibt es im Grund schon lange. Nur eben nicht an einem Stück. Deshalb konnte sie soeben als neue Panoramastraße „offiziell entdeckt“ und touristisch aufbereitet werden.

Pünktlich zur Saisoneröffnung 2014 wurde sie getauft und neu beschildert: Seit Anfang des Jahres folgt der „Wild Atlantic Way“ dem fantastischen Relief der irischen Süd- und Westküste hinauf zur nördlichsten Landspitze der Republik. „Wir sind diese Küstenstraße gefahren. Sie ist die wahre Wucht, nicht nur für mobile Abenteuer“, so die Referenten. Reisende sollten sie gelassen genießen. Denn abseits der Straße liegen die verheißungsvollen Entdeckungen. Daher nennen die Autoren nicht nur die schönsten Stationen zum Ein- und Aussteigen, sondern auch Hot Spots zum längeren Verweilen für Erkundungen in der Region.

Südlicher Ausgangspunkt des „Wild Atlantic Way“ (WAW) ist Kinsale unterhalb von Cork. Nördlicher Ein- oder Ausstieg ist der Malin Head in der Grafschaft Donegal. 2500 Kilometer misst die gute alte neue Straße offiziell. Dieses Ergebnis der Superlative mag verblüffen. Denn während die Adria-Magistrale durch Kroatien und Montenegro auf gut 1200 Kilometer kommt, kann die California One, der berühmte Pacific Highway, kaum 1000 Kilometer aufweisen. Wie kann das sein? Schließlich beträgt die größte Nord-Süd-Ausdehnung der Grünen Insel gerade mal 485 Kilometer. In Ost-West sind es knappe 275 Kilometer.

Doch die Iren sind kühne Rechner und wirklich gute Geschichtenerzähler. 4,5 Millionen Einwohner zählt die Republik (irisch Éire) und die schätzen nicht nur „maßvolle“ Übertreibungen. Sie lieben geradezu aberwitzige Rekorde. Wie sonst auch ließe sich das einschlägige Guinnessbuch alljährlich fortschreiben? Folgerichtig wurden für den „virtuellen Neubau“ ihrer Küstenstraßen Kilometer für Kilometer akribisch addiert.

Die Iren zählten jede Biegung, jede Kehre und jede Schleife mit. Das muss einfach zu Traumergebnissen führen. Summa summarum kommen sie schließlich bei 395 km Luftlinie von Cork im Süden bis Malin Head im äußersten Norden auf 2500 km Schlangenlinie der landschaftlich schönsten Art.

Damit nicht genug. Ebenso rekordverdächtig liegen derzeit allein 156 ausgewiesene touristische Highlights am Wegesrand. Von den verborgenen Schätzen der wechselvollen spektakulären Landschaften ganz zu schweigen. Zudem locken die Pubs, Festivals und Livemusik. Die Iren sind fantastische, überaus freundliche und offene Gastgeber. Die Autoren beschreiben in Ihrem Vortag eine wundervolle Route, um die besonders sehenswerten Ausflugsziele in der Region selbst erleben zu können, zu entdecken und wiederzukehren. Denn an Irland hat schon so mancher Reisende sein Herz verloren.

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