Engagement im Steinweg gefordert

Von: -jül-
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Stolberg. Der „fortschreitende Leerstand im Steinweg” veranlasst die CDU Arbeitsgruppe Einzelhandel, Gewerbe und Stadtentwicklung gemeinsam mit dem Ortsverband Mitte Konzepte zur Belebung vorzuschlagen.

Das „aufeinander abgestimmte Maßnahmenpaket” sei verbunden mit einem Appell an Unternehmen, sich im Steinweg finanziell zu engagieren, so Vorsitzender Siegfried Pietz.

Ärzte, Anwälte und weitere Freiberufler werden aufgefordert, Kanzleien im Steinweg einzurichten; auch Mittelstand und Industrie sollten sich engagieren, in dem sie Büro- oder Ausstellungsräume einrichten oder Häuser erwerben.

„Ich setze auf die Verbundenheit der Stolberger Unternehmen mit dem Produktionsstandort in ihrer Heimatstadt”, erklärte Bürgermeisterkandidat Paul Kirch.

Als Maßnahmen zur Belebung von Steinweg und Kaiserplatz nennt die CDU die Erstellung eines Wirtschaftsfördeurngskonzeptes in Zusammenarbeit mit Vermietern und Gewerbetreibenden. Leerstehende Ladenlokale müssten erfasst und in einer Börse vermarktet werden. Jungen Geschäftsleuten und Unternehmern soll „zur Geschäftseröffnung eine Starthilfe in Aussicht gestellt” werden.

Größere Geschäftslokale sollen erstellt werden durch eine „Vermittlung unter den Eigentümern”. Es müsse eine „Spezialisierung des Einzelhandels durch Qualitätssteigerung der Waren” und verstärkten Service erfolgen, die kombiniert werden müsse mit einem Wochenmarkt auf dem Kaiserplatz, der sich durch ein „besonderes Beschickerkonzept für Waren hoher Qualität” auszeichne.

Eingerichtet werden müssten „Verweilzonen und ein gastronomisches Angebot”, das sich zum Vichtbach öffne, um das Einkaufserlebnis zu steigern. Außerdem müssten zentrale Parkplätze durch den Bau von Tiefgaragen und Parkpaletten geschaffen werden.

Zu einer Belebung des Steinwegs gehöre auch, dass der „reine Einkaufsstraßencharakter umgekehrt werde in eine Wohn- und Geschäftsstraße”, so die CDU-Vertreter. Dazu zähle auch die „Schaffung von Einrichtungen für Freizeit und Kultur”.

Besonders gefördert werden müssten im Innenstadtbereich Angebote für Senioren; die Altstadt müsse durchgängig barrierefrei ausgestaltet werden.
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